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Stilleinlagen im Praxistest

3 Kommentare

Vor einigen Tagen erhielten wir eine Mail, ob wir bereits verschiedenste Stilleinlagen getestet haben. Diese Frage habe ich direkt weitergeleitet an eine der Mamis in unserem Team.

Anja hat hier mal ihre Erfahrungen für euch zusammengefasst:

Neben der Suche nach dem passenden Still-BH war es für mich ebenso wichtig, die richtige Stilleinlage zu finden. Nach dem ich mich durch einige Marken probiert habe, lässt sich eines festhalten, die Wahl der Stilleinlage hängt vom individuellen Milchfluss einer jeden Mama ab. Daher habe ich meine Testergebnisse auch wie folgt sortiert um jeder Stilleinlage gerecht zu werden:

1. Stilleinlagen für Mamas mit starkem Milchfluss

Mein persönlicher Testsieger sind die Stilleinlagen von Lansinoh. Die Lansinoh-Stilleinlagen nehmen die überschüssige Milch rasch auf und speichern sie sicher im Inneren des Pads als gelartigendes Depot ab. So bleibt die Brustwarze angenehm trocken und ist vor Wundbildung geschützt. Die Stilleinlagen von Lansinoh trage ich so den ganzenTag über, ohne sie wechseln zu müssen. Grundsätzlich mag ich den Tragekomfort der Stilleinlagen sehr. Durch die dünne Verarbeitung und dem größeren Durchmesser spürt man sie nicht, sie verrutschen nur sehr selten und sind auch bei engeren Kleidungsstücken nicht sichtbar. Sicherlich liegen die Lansinoh-Stilleinlagen preislich in der oberen Kategorie, doch die Investition lohnt sich bei dieser Qualität. Ich selbst kaufe die Lansinoh-Stilleinlagen bei einer Onlineapotheke, da ich sie hier nicht nur preiswerter als im Einzelhandel bekomme, sondern auch 36 Stilleinlagen pro Packung erhalte.

Nach ähnlichem Prinzip funktionieren die Stilleinlagen von Avent. Auch hier wird die Milch in einem Flüssigkeitsdepot in der Stilleinlage gespeichert. Die Nacht-Variante dieser Stilleinlage haben ebenfalls einen erweiterten Durchmesser, so dass ein Verrutschen in der Nacht weitesgehend verhindert wird. Lediglich im Tragekomfort ergab sich für mich persönlich ein Unterschied zu den Lansinoh-Stilleinlagen. Die Ränder der Avent-Stilleinlagen zeichneten sich durch den BH ab und waren durch manche Pullis zu erkennen.

2. Stilleinlagen für Mamas mit schwachem Milchfluss

Ich habe die Stilleinlagen der Rossmann- und DM-Hausmarken verwendet. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt bei diesen Stilleinlagen in jedem Fall. Die überschüssige Milch wird von den Einlagen aufgenommen und die Brustwarze ist geschützt. Im Vergleich zu den Stilleinlagen von Lansinoh und Avent saugt die Einlage die Flüssigkeit jedoch nicht ganz so schnell auf und die Speicherung der Flüssigkeit ist nicht ganz ausgereift.  Bei mir hielten die Stilleinlagen beider Drogerien nur einige Stunden aus, bevor sie Feuchtigkeit zurück an die Brustwarze durchließen. Innerhalb von 24 Stunden musste ich je nach Milchflussstärke die Einlagen 3-4 mal wechseln. So habe ich in einer Woche locker 1-2 Packungen verbraucht. Mit diesem Verbrauch sah ich dann preislich auch keinen Unterschied zu meinem persönlichen Testsieger Lansinoh mehr gegeben.

Wer also nur einen geringen Schutz vor überschüssiger Milch braucht, der kann diese Stilleinlagen gern ausprobieren. Man sollte nur immer im Hinterkopf behalten, dass man die Stilleinlagen regelmäßig wechselt, damit die Brutzwarzen vor Feuchtigkeit geschützt bleiben. Frischgebackenen Mamas würde ich zu Beginn jedoch eine Stilleinlage von Lansinoh oder Avent empfehlen, da gerade am Anfang viel überschüssige Milch produziert wird, bis sich der Milchbedarf auf das Baby eingespielt hat.

3. Stilleinlagen für Mamas ohne überschüssigen Milchfluss

Zu guter Letzt habe ich die ALANA Textileinlagen aus Wolle und Seide von dm ausprobiert. Diese Stilleinlagen fühlen sich weich auf der Haut an und schützen die empfindlichen Brustwarzen vor Irritationen. Leider verfügen diese Einlagen über keinen Auslauschutz, so dass ich innerhalb von 20 Sekunden nass war.
Die Textilstilleinlagen sind also keine Option, wenn man überschüssigen Milchfluss hat, da man sich mit ihnen sowohl zu Hause als auch unterwegs nur Flecken aufs T-Shirt zaubert.

Für alle Mamas, die nur einen Schutz für ihre empfindlichen Brustwarzen suchen, sind solche Stilleinlagen jedoch empfehlenswert. Die Stilleinlagen lassen sich prima waschen und nach einmaliger Anschaffung spart man so sicher Geld.

Wir sind gespannt zu hören, welche Erfahrungen ihr gemacht habt? Welche Marke ist euer Favorit und warum? Wir freuen uns auf eure Erfahrungen 🙂

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3 Kommentare zu “Stilleinlagen im Praxistest

  1. Pingback: Wir haben die mamibox April 2013 getestet | alltagsluxus

  2. Ich muss sagen, dass ich mit euer Beurteilung der Stilleinlagen übereinstimme. Jedoch würde ich es für mich in andere Kategorien einteilen

    1. Stilleinlagen fürs schicke Weggehen, Treffen etc.: Lansinoh – man sieht sie nicht und sie laufen garantiert nicht aus, leider furchtbar teuer
    2. Stilleinlagen für zu Hause tagsüber: einfache Hausmarken hauptsächlich DM, welche bei mir nie ausgelaufen sind, aber sich deutlich unter der Kleidung abzeichnen
    3. Stilleinlagen für die Nacht: hier fand ich aus ökologischen und preislichen Gründen Textileinlagen am sinnvollsten

    Ob meine Beurteilung wirklich aussagekräftig ist, wage ich aber zu bezweifeln, da ich nicht wirklich viel Milch hatte, was aber nix daran geändert hat, dass frau trotzdem immer etwas tröpfelt!

    Einen schönen Muttertag an alle Mamis, Omas, Kinderliebenden, Tanten usw. vom Hauptstadtmonster

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