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Erkältung in der Schwangerschaft – was hilft?

So, nun hat es mich auch erwischt. Ich kränkel etwas, meine Nase ist zu und ich habe seit einigen Tagen Halsschmerzen – und das obwohl ich jeden Tag einen Apfel und Mandarinen esse. Soll nicht ein Apfel am Tag den Doktor fernhalten?! Na gut, zum Doktor muss ich ja auch nicht, ist ja nur ne plumpe Erkältung. Äußerst unschön, aber noch erträglich, da ich keinen Husten oder Fieber habe. Was hilft nun aber in der Schwangerschaft bei Erkältung?!

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Bevor ich hundert Beipackzettel studiere, habe ich mich mal an die Hausmittelchen gemacht, die man so kennt oder im Internet findet und werde zunächst einmal das probieren:

Nase zu und verschnupft

Statt auf Nasensprays halte ich mich im Moment an Meerwassersalz-Nasensprays – sie halten sie Schleimhäute feucht und verbessern so den Abtransport der Krankheitserreger. In der Nacht kann man ein Taschentuch, das mit Eukalyptusöl (in der Apotheke erhältlich) getränkt ist, neben das Kopfkissen packen.

Erleichternd und abschwellend wirken auch Dampfbäder mit Thymian- oder Kamillentee bzw. eine Nasenspülung (Nasenduschen gibt es in der Apotheke), oder auch mit Eukalyptusöl, wobei ich das immer ein wenig zu scharf für die Nase finde. Also einfach Tee in eine große Schüssel geben, kochend Wasser drüber, kurz abkühlen lassen, damit man sich die Nasenschleimhäute beim Einatmen nicht verbrennt und dann den Kopf drüber halten und mit einem Handtuch bedecken. Etwa 10 min lang.

Hartnäckigem Schnupfen kann man dann mit Rotlicht zu Leibe rücken, wer sowas zu Hause hat.

Halsschmerzen und Kratzen im Hals

Salbeitee mildert das lästige Kratzen im Hals, das eine Erkältung mit sich bringt. Einfach ein paar Blätter Salbei mit kochendem Wasser überbrühen und 15 Minuten ziehen lassen. Mehrmals am Tag mit der Salbei-Lösung gurgeln. Auch gut sind Lindenblüten- oder Fencheltee.

Bei richtig gemeinen Halsschmerzen helfen Kartoffelwickel. Einfach gekochte, zerstampfte Kartoffeln in ein Küchenhandtuch wickeln und um den Hals legen. Danach in ein weiteres Tuch einschlagen und den Wickel eine halbe Stunde lang auf die Brust beziehungsweise den Hals legen. Unbedingt vorher vorsichtig die Temperatur mit dem Unterarm prüfen, damit man sich nicht verbrennt. Die Dämpfe und die feuchte Wärme lindern den Schmerz. Aber soweit ist es bei mir noch nicht. Ich probiere es zunächst mit dem Salbei-Tee.

Wenn der Husten kommt

Trinken! Trinken! Trinken! Denn nur durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr kann sich der festsitzende Schleim in den Bronchien lösen und abgehustet werden. Raus muss er auf jeden Fall, denn er bietet Bakterien einen super Nährboden.

In einigen Hustensäften aus der Apotheke ist Alkohol enthalten, auf den ich jetzt verzichten würde. Also her mit dem selbstgemachten Zwiebelsirup. Der löst den Husten und lindert ihn.
Dazu eine kleine Zwiebel hacken, mit etwas Honig vermischen und die Mischung über Nacht einem warmen Ort ziehen lassen. Den Saft abseihen und mehrmals am Tag einen Teelöffel einnehmen.

Alles in allem:

Prinzipiell hilft Ruhe und Wärme. Am besten schon, wenn man merkt, dass sich eine Erkältung anschleicht. Ein warmes „Erkältungs“-Bad, anschließend mit einer Tasse Tee ins Bett und etwas schwitzen. Generell sollte auch die Raumluft nicht zu trocken sein, gerade bei der Heizungsluft im Winter reizt das noch mehr, also schön die Wäsche im Wohnzimmer aufhängen 🙂

Auch gut und bewährt ist die Hühnerbrühe. Aber bitte die aus dem echten Huhn, nicht die aus der Tüte. Schön Möhrchen reinschnibbeln und den Teller aufessen. Gibt es bei mir heute übrigens auch.

Ach ja, und natürlich immer schön einen Schal tragen 😉

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Ich bin gespannt, ob diese Hausmittelchen helfen. Was kennt ihr noch für Tipps?
Wen es ebenso erwischt hat, dem wünsche ich schon mal Gute Besserung 🙂
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