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Difrax Muttermilcherwärmer im Test

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Aaarghh! Schon wieder zu heiß!

Diesen Satz habe ich bis vor kurzem noch öfter in der Küche ausgerufen bei dem Versuch, die abgepumpte Muttermilch auf eine vernünftige Trinktemperatur für meine Zwillinge zu bekommen.

Zunächst haben wir den Babykosterwärmer von Reer verwendet. Der gilt als der am meisten gekaufte Erwärmer, die Rezensionen klangen gut und mit etwa 10 Euro Anschaffungspreis ist das ja auch ein tolles Preis-Leistungsverhältnis. Leider kamen wir damit gar nicht zurecht.

1. hatte keine Stufe die Milch so erwärmt, dass diese trinkbereit war. Die Milch war dann entweder zu heiß oder ich hab die Stufe zu niedrig eingestellt und permanent prüfen müssen. Mit zwei hungrigen Mädels gleichzeitig? Nee!

2. Hat dieses Gerät keinen An- und Ausschalter.Das bedeutet jedes Mal den Stecker ziehen zu müssen, um das Gerät auszuschalten und anzuschalten. Gerade das Ausschalten habe ich im Trubel manchmal vergessen und erst bemerkt, wenn ich die nächste Mahlzeit erwärmen wollte und das Wasser verdampft war. Das Risiko, dass da mal was passiert, war mir einfach zu groß.

Außerdem dauerte mir das dann alles zu lang. Als nächstes habe ich mir dann einfach den Wasserkocher geschnappt, heißes Wasser in eine große Tasse gestellt, Milchflasche rein und dann abgewartet. Ging deutlich schneller als mit Reer und nach einigen Malen musste ich auch nicht mehr andauernd testen. Aber irgendwie konnte das trotzdem nicht das Wahre sein.

Dann habe ich mich im Internet auf die Suche begeben und bin auf den Difrax-Flaschenwärmer gestoßen. Mit relativ großer Skepsis beäugte ich dann das Paket als es bei uns ankam. Stylisch sieht es ja aus, aber praktisch sollte es sein!

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Nun gut. Mit Hilfe der Anleitung war das Gerät in wenigen Minuten aufgebaut und die Einzelteile sterilisiert.

Getestet habe ich natürlich vor der ersten „richtigen“ Mahlzeit mit Milch. Das hat mich schon mal überzeugt: Das Erwärmen hat keine drei Minuten gedauert und wurde auf 36,9 Grad erwärmt. Mit einem dezenten 3-fachen Piepen hört man, dass die Trinktemperatur erreicht ist. Praktisch, so brauch man nicht dauernd nachgucken. Durch den integrierten Heizer bleibt die Milch auch warm, wenn man nicht gleich füttern kann.

Dann kam der „Ernstfall“: Als es dann im Bettchen der Mädels so langsam zu knötern begann nach dem Motto „Ich bin wach und habe Hunger!“ habe ich also die Milch aus dem Kühlschrank in die S-Flasche des Difrax-Gerätes gefüllt und dann die Mädels fürs Essen zum Essplatz geführt mit Lätzchen ausgestattet und mir dann die Difrax-Flasche geholt. Perfekte Trinktemperatur. Auch wenn schnell mal vorher noch gewickelt werden muss. Und –  ich kann die Flasche dann mit einer Hand entnehmen, wenn ich gerade einen der Zwillis auf dem Arm halte. Also ich bin begeistert – trotz des Preises von 80 Euro. Gut investiert, weil es Nerven spart, Zeit spart und vor allem die guten Inhaltsstoffe der Muttermilch erhält durch das schonende Aufwärmen.

Die Milch fülle ich für ein Kind dann in eine Mam-Flasche, das andere füttere ich direkt aus der Difrax-S-Flasche.

Ich fasse mal die Plus-Punkte zusammen:

  • Milch einfüllen, Knöpfchen drücken, aufs Piepen hören – fertig. Ganz einfache Bedienung.
  • Einhändige Bedienung zum Anschalten und Entnehmen der Milch möglich.
  • Einfaches Sterilisieren durch einfaches Auseinanderschrauben.
  • Kein weiteres Nachprüfen der Temperatur nötig, erwärmt auf 37 Grad und hält die Wärme.
  • Schaltet sich nach Entnahme der Flasche alleine aus.
  • Kann überall mit hin genommen werden, wenn man mal unterwegs ist und eine Steckdose in der Nähe ist.
  • Flasche hat ein Antikolik-Sauger und wurde von unseren Mädels sofort angenommen.
  • Flaschen sind in mehreren Größen erhältlich, durch die S-Form sammelt sich die Milch immer direkt im Sauger.

Kontrapunkte klingt bei diesem Produkt zu hart, denn als direktes Kontra sehen wir sie nicht, daher nennen wir sie mal „Punkte, die eine Überlegung wert sind“:

  • Der Preis ist nicht ohne. Hier muss jeder für sich abwägen ob er 80 Euro investieren wollen. Wir finden, es lohnt sich auf jeden Fall.
  • Die größte Flasche geht bis 310 ml. Für Zwillingseltern wird das schnell zu klein, da muss man dann einfach zwei Flaschen verwenden und die wenigen Minuten vom Hunger ablenken 🙂

Der Difrax-Flaschenwärmer wurde bereits ausgezeichnet und wir finden zurecht! Wir empfehlen den Difrax-Flaschenwärmer hiermit gern weiter.

Weitere Details und Bestellung möglich über difrax.com.

 

 

 

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