alltagsluxus

Über alle schönen alltäglichen Dinge und die Dinge, die den Alltag schöner machen.

6 Monate Glück, Schlaflosigkeit und Staunen

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Unglaublich, wie schnell die Zeit mit unseren Zwillingen vergeht. Nun sind sie schon ein halbes Jahr alt. Was sind das doch für turbulente 6 Monate gewesen, die da so schnell vergangen sind. Gerade jetzt, im 6. Monat kommen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Seit einigen Wochen ist der Schlafrhythmus wieder wie zum 2./3. Monat, was unsere Augenränder wieder stark hervortreten lässt. Schließlich waren wir doch sehr verwöhnt von den 12 bis 13 Stunden Schlaf, die unsere Mädels sich mittlerweile angewöhnt hatten. Auch das Essen will nicht mehr so recht klappen. Verantwortlich dafür muss wohl ein enormer Entwicklungsschub sein.

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Sie wachsen im Moment aus jedem Kleidungsstück raus und können fast täglich etwas neues: neue Blubberlaute, Bewegungen und Zusammenhänge werden klarer. Auch erste Krabbelbewegungen helfen schon, einige Meter zu überwinden – bei unserer Großen auf dem Bauch, unsere Kleine robbt auf dem Rücken.

Nun haben auch beide den Dreh raus und drehen sich was das Zeug hält auf den Bauch und manchmal auch schon wieder zurück. Alles wird befühlt, auch das Spiegelbild ist unglaublich interessant und Milch? Pah! Am großen Esstisch will man dabei sein und auch so einen schicken schweren Teller haben statt nur Mittagsbrei und die olle Milchflasche. Mittlerweile haben wir auch den Abendbrei eingeführt, der dankend angenommen wird.

Auch das Schlafen im Kinderwagen fällt mittlerweile flach, ja das bloße Herumliegen nervt schon. Man möchte getragen werden und endlich sehen, was in der Welt passiert. Prinzipiell kein Problem. Nur wie macht man das, wenn beide gleichzeitig auf den Arm wollen?

Hach ja, so hat man so manche Stressfalte auf der Stirn und wünscht sich, dass sie doch endlich sitzen könnten, dann wäre vieles wohl einfacher. Aber hey, wenn dann immer wieder eine neue Fähigkeit zum Vorschein kommt und man sich vor Augen hält, wie schwer und neu und gewaltig das erst für unsere Mäuse sein muss, dann ist es auch nicht schwierig, sich da in Geduld zu üben und Verständnis fürs Gequengel und die kahlen Mahlzeiten zu haben.

Am meisten freuen wir uns, wie viel die Mädels mittlerweile miteinander interagieren. Da wird gequatscht, an den Händchen gefasst und auch großzügig die eigene Hand der Schwester zum Lutschen angeboten. Beide sind total kitzlig und beim Abendritual ist da das Lachen vorprogrammiert. Herrlich, wenn dich deine eigenen zwei kleinen Wunder so anlachen. Für Papa Alltagsluxus und mich mit der schönste Moment am Tag.

Wie wunderschön ist es, Eltern von Zwillingen zu sein!

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