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Breieinführung oder – wann wollten wir renovieren?

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Seit guten 7 Wochen sind nun auch unsere Mädels dabei, Brei zu essen. Am Anfang ging das ganz großartig, als hätten sie nie was anderes gemacht. Kaum Geschmadder, fein den Mund aufgemacht und die Karotte hat beiden gemundet.

In der zweiten Woche sah das dann schon anders aus. Die Gesichter hat man vor lauter Brei kaum noch gesehen. Hin und wieder wurde dann auch mit pfffffffffff oder blblblblbl das eben erfolgreich gelöffelte kurzerhand wieder hinaus befördert, so das auch auf meinem Shirt zu erkennen war, was es denn nun heute gab. Auch an der Tapete kann man erkennen, wo in der Küche gefüttert wird.

Seit dem klappt es mal mehr mal weniger, aber es macht echt Spaß zu sehen, wie die beiden neugierig jeden neuen Geschmack ausprobieren.

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Relativ schnell habe ich dann Klamotten zur Seite gelegt, die die Kinder und ich dann zum Brei essen anziehen können. Und ich habe dunkelrote Laken auf den Betten, da fällt dann die Karotte nicht so auf, die manchmal im Bettchen beim Mittagsschlaf noch aufstößt.

Wir haben mit Karotte (roter und weißer) angefangen, sind dann zu Pastinake, Kürbis, Süßkartoffel übergangen und haben dann ab der dritten Woche die normale Kartoffel, Fleisch, Brokkoli und Kohlrabi eingeführt. Klarer Favorit ist nach wie vor die Karotte, die essen beide am liebsten.

Als Nachtisch gabs auch schon Birnenmus, der hat aber leider zu einem roten Popo geführt. Hier müssen wir uns noch ein wenig austesten, wie wir am besten Vitamin C füttern können. Den Saft im Brei mögen beide nicht, da wird der Brei einfach ignoriert. Apfel und Banane wird mitlerweile auch angenommen.

Die Breie koche ich bisher meistens selber, das Gemüse dazu kommt aus dem Bioladen. Dann wird alles portioniert und separat eingefroren, also Süßkartoffel extra, weiße Karotte extra, Brokkoli extra,etc. Gerade beim Fleisch macht sich das gut. Hier wurde kurzerhand die 30 bis 40 g Fleischportion in den Behälter für das Eis eingefroren. So lässt sich alles einfach zusammenstellen, je nachdem welches Menü die beiden gerade erhalten sollen.

Klingt recht einfach, ist aber enorm zeitaufwendig, wie ich finde. Da unsere Mädels aber nun auch immer mehr anstalten machen, selber essen zu wollen und ein stetiger „Kampf“ um den Löffel beginnt, habe ich mir mal das Buch von Eva Nagy und Loretta Stern „Einmal breifrei“ durchgelesen, um neue Anregungen zu bekommen. Das Buch ist auf jedenfall lesenswert und auch sehr unterhaltsam geschrieben. Prinzipiell geht es hier um die Einführung von Fingerfood als Alternative zur Breifütterung.

Wir probieren das mal aus und halten euch dazu auf dem Laufenden.

 

 

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