alltagsluxus

Über alle schönen alltäglichen Dinge und die Dinge, die den Alltag schöner machen.


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Familienessen mit Sahne-Polenta – echte Geschmackssache

Vor kurzem hatten wir Besuch von meiner besten Freundin, die dann natürlich auch mit am Mittagstisch saß und sich mutig auf unser „neues“ Familienessen einließ.

Auf dem Speiseplan stand: Sahne-Polenta mit Mais, ein Rezeot aus dem GU-Buch Kochen für Babys. Das Rezept ist für einen Erwachsenen und 1 Baby gedacht, also haben wir alles verdoppelt. Außerdem haben wir Dosenmais genommen.

Rezept:

1 frischer Maiskolben oder Dosenmais, 1 TL Maiskeimöl, ½ l Gemüsebrühe, 50 g Sahne, 100 g Maisgrieß (Polenta)
Schritt 1 (könnt ihr euch bei Dosenmais sparen)
Den Maiskolben gegebenenfalls von Blättern und Fäden befreien und waschen. Maiskörner mit einem scharfen Messer vom Kolben schneiden.

Schritt 2
Das Öl in einem Topf erhitzen und die Körner darin sanft anbraten. Brühe und Sahne zugießen und zum Kochen bringen, den Maisgrieß mit einem Schneebesen einrühren. Die Polenta bei sehr schwacher Hitze 25 Min. ausquellen lassen, dabei öfter umrühren, damit nichts anbrennt.
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Wir haben zusätzlich noch Hähnchenbrust pochiert, also die Hähnchenbrust bei mittlerer Hitze im Topf garen lassen.
Es hat allen geschmeckt, außer mir selbst. Meinen Geschmack traf es gar nicht, denen der Kinder, Papa Alltagsluxus und meiner Freundin schon. Na und das ist doch die Hauptsache. Geschmäcker sind eben verschieden 😉


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Unser erstes richtiges Familienessen

Klingt vielleicht komisch, fühlte sich aber genau so an. Selbstverständlich sind unsere Mädels beim Essen immer mit dabei, seit sie in ihren Hochstühlchen liegen und später sitzen konnten. Aber Mittags gab es immer noch ein Essen für uns Eltern und ein anderes, breiiges Essen für unsere Zwillinge.

Das hat sich nun geändert. Letztes Wochenende gab es für uns alle vier rotes Hack-Risotto nach einem Rezept aus dem GU-Buch:

imageZutaten für 4 Personen/Babys:

2 kleine Zwiebeln, 2 große rote Paprikaschote, 2 TL Rapsöl, 250 g Rinderhackfleisch, 300 g Milchreis, 400 ml Gemüsebrühe (wir bevorzugen hier die Variante aus dem Glas), 1l Tomatensaft, 2 EL frisch geriebener Parmesan

Schritt 1
Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Paprika waschen, Zwischenwände und Kerne entfernen. Die Schote sehr klein würfeln.
Schritt 2
Das Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Paprika darin kurz anschwitzen. Das Hackfleisch dazugeben und kurz anbraten, dabei immer wieder mit einem Löffel zerstoßen, so dass es krümelig wird. Nicht zu braun werden lassen.
Schritt 3
Den Milchreis dazugeben. Die Brühe angießen und alles bei mittlerer Hitze offen kochen lassen. Dabei immer wieder rühren.
Schritt 4
Kurz bevor die Flüssigkeit verkocht ist, den Tomatensaft dazugießen. Weitere 15 Min. kochen lassen. Vor dem Servieren den Parmesan unterrühren.

Selbst wir haben nicht nachgewürzt, es war geschmacklich wirklich einwandfrei und unsere Zwillis haben richtig reingehauen. Immer auch Mama und Papa im Visier, ob die auch wirklich das gleiche Essen. Hin und wieder haben wir den Beweis mit einem Löffelchen von unseren Tellern angetreten.

Lecker und ein schönes Erlebnis. Hach, sie werden ja so schnell groß… 😉


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Her mit der Stulle – Brotaufstrich für Babys

Von unserem Abendessen hatte ich ja schon kurz geschrieben. Angefangen haben wir mit der klassischen Butterstulle, mittlerweile gibt es aber auch Alternativen zum Butterbrot.

Avocado ist der Favorit unserer Mädels, pur und ohne Zitrone. Das ist auch der einfachste aller Brotaufstriche und geht damit super schnell – gesund ist sie obendrein.

Dann haben wir mal Tofu-Tomaten-Auftrich probiert, der freudig angenommen wurde. Auch hier ist die Zubereitung einfach:

150 g Tofu (natur, z. B. Von Rossmann), Reichlich Petersilie, 50 g Pinienkerne, 40 g Tomatenmark (wir verwenden das von Rossmann, da ist kein Salz dran), 4 EL Rapsöl

Pinienkerne leicht anrösten, dann ganz fein zerkleinern im Mixer. Den Tofu grob zerkleinern, Petersilie waschen und beides in den Mixer. Alles mit dem Tomatenmark und dem Öl im Mixer pürieren. Dann alles in ein verschließbares Glas füllen und in den nächsten 7 Tagen aufbrauchen, kühl lagern.

Gerade wer Tofu noch nicht so kennt, sollte reichlich Petersilie ranmachen 😉

weitere Rezepte kommen nächste Woche 🙂

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Weihnachtsgeschenke für den Gaumen

Wie ihr wisst, sind wir ja auch immer ein Freund von Geschenken, an denen nicht unbedingt ein Preisschild klebt sondern echte Handarbeit und viel Herz. Daher kommt hier wieder mal ein Tipp, wo man Ideen für solche Geschenke herbekommt:

Lecker schenken – Geschenkideen aus der Küche“ ist eine interaktive Rezeptsammlung, die zusammen mit über 30 Bloggern entstanden ist. Der Hintergedanke dabei ist es, etwas Nachhaltiges zu verschenken, was von Herzen kommt und mit viel Mühe gemacht worden ist. Viel zu oft werden sinnlose Sachen verschenkt, die kein Mensch braucht und dann in Schränken verstauben oder gar weggeworfen werden. Mit den kleinen Köstlichkeiten von Lecker schenken soll eben genau das vermieden werden – die Naschereien werden im besten Fall sofort verputzt und landen nicht in der Vergessenheit. Wirklich jeder kann mit diesen Rezepten seinen Lieben eine Freude bereiten, denn für jeden Geschmack findet sich etwas Passendes.

Alle Anleitungen sind vegetarisch und sogar für die veganen Freunde unter uns, findet sich das ein oder andere Mitbringsel. Wenn man den Gedanken der Nachhaltigkeit einhalten will, kann man die Gerichte mit biologischen und regionalen Zutaten zubereiten und tut somit auch der Umwelt noch etwas Gutes.

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Ganz einfach und spielerisch kommt man in nur drei Schritten zu einer kleinen Köstlichkeit:
1. Was soll’s werden? In diesem Feld klickt man auf einen der 6 Buttons und entscheidet so, ob es etwas Süßes, Pikantes, Flüssiges, Aufstrich, Gebäck oder Glutenfreies werden soll.
2. Profi oder Anfänger? Je nachdem, wie man die eigenen Fähigkeiten in der Küche einschätzt, kann hier der Aufwand für das essbare Geschenk bestimmt werden.
3. Für wen? Im letzten Schritt muss nun noch entschieden werden, ob der Beschenkte weiblich, männlich oder noch ein Kind ist.

Und das war’s auch schon! Unkompliziert und schnell bekommt man so auch noch Last-Minute eine super Geschenkidee, die man jetzt auch noch so kurz vor Weihnachten zubereiten kann. Wer dann auch noch ratlos bei der Verpackung der Leckereien ist, bekommt in der PDF-Datei, die kostenlos heruntergeladen werden können, einen süßen Verpackungsvorschlag, der ebenso einfach nachgemacht werden kann.

Alle die jetzt noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken sind und die keine Lust auf das Gedränge in vollen Einkaufshäusern haben, finden bei Lecker schenken (http://erlebnisgeschenke.de/lecker-schenken) mit Sicherheit eine passende Köstlichkeit für jeden Geschmack. An die Töpfe, fertig, los!


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Zu Gast im Restaurant Kleines Meer

Nach langer, gefühlt eeeewiger Zeit, kommt hier nun endlich mal wieder ein Restaurant-Tipp von uns.

Omi und Opi Alltagsluxus haben es möglich gemacht und uns in unserem ersten Babyurlaub von dem wir euch berichtet haben, mit einer kleinen Auszeit überrascht. Sie haben auf die Zwillinge aufgepasst und uns zu einem romantischen und vor allem wahnsinnig leckeren Essen geschickt.

Wir waren im Urlaub in Waren an der Müritz zu Gast im Restaurant „Kleines Meer“.

Viele Zutaten für die Gerichte kommen aus der schönen Müritz-Region oder der unmittelbaren Nachbarschaft. Auf der Karte finden sich frischer Fisch aus der Müritz und Wild aus den umliegenden Wäldern. Seit Jahren zählt das Restaurant Kleines Meer zu den besten Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern.

Das Restaurant ist im 4 Sterne Hotel integriert und sehr hell und stilvoll eingerichtet. Man hat von dort aus einen wunderschönen Blick auf das Wasser. Auch im Feinschmecker und Gaullt Millau wird das Restaurant sehr gut und aktuell mit 13 Hauben bewertet und wir können das nur unterstreichen. Der Service ist dezent, kompetent und charmant und das Essen einfach hervorragend.

Wir haben folgendes Menü nicht nur gegessen, sondern absolut genossen:

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Das Essen zählt für uns mit zu den besten Essen, die wir bisher genießen durften!

Adresse des Restaurants Kleines Meer
Alter Markt 7
17192 Waren (Müritz)

 


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Käfer-Frühstück im Bundestag

Weltweit einzigartig ist das öffentlich zugängliche Restaurant im Bundestag in Berlin. Und ungemein lecker ist es auch.

Wer nach einem schönen Geschenk sucht oder sich selbst mal verwöhnen lassen will, für den ist das eine tolle Idee. Weihnachten ist zwar noch ne Weile hin, kann man ja aber schon mal im Hinterkopf behalten 🙂

Omi und Opa Alltagsluxus waren dort und total begeistert. Das Frühstück ist üppig und kaum zu schaffen, aber alles ist frisch und schön fürs Auge angerichtet. Frisch gebackene Brotwaren und eine Auswahl an Käse und Wurst lassen keine Wünsche offen. Für die nötigen Vitamine sorgt ein Obstsalat der Saison und für das Prickeln in Glas Gio Secco.

Geschwärmt haben sie auch vom leckeren Kaffee, es gibt viele Sorten zur Auswahl, die beim Frühstück inklusive sind. Die Bedienung ist nicht nur sehr nett sondern auch schnell, leere Gläser werden sofort abgeräumt, so dass der Tisch immer aufgeräumt und nicht mehr so voll ist. Die Marmeladen und der Lachs waren wohl besonders lecker. Der O-Saft war frisch gepresst und auch der Joghurt war richtig gut. Sahnig und nicht zu süß – genau richtig für Omi Alltagsluxus.

Man muss allerdings unbedingt vorher reservieren. Anders bekommt man keinen Platz. Am Eingang zum Bundestag muss man seinen Personalausweis vorlegen und wird durchleuchtet wie am Flughafen. Aus Sicherheitsgründen, absolut verständlich.
Dafür hat man dann genug zeit, um sich auch die Ausstellung und die Kuppel im Bundestag anzuschauen. Und rechtzeitiges kommen sichert gute Plätze 😉

imageWir werden das ganz bestimmt auch mal machen. Der Preis auf der Karte ist nicht übrigens mehr korrekt, aktuell kostet das Frühstück 28,50 Euro.


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von Streuselchen bedeckte Äpfel

Hmmmm, das duftet gerade so gut bei uns in der Küche.

Unser heutiger Alltagsluxus ist ein frischgebackener Apfelstreuselkuchen. Das ist ja mit das beste an der Herbstzeit – die Apfelsaison. Und am mit liebsten habe ich sie bedeckt von Streuselchen auf einem Hefeteig…nee, eigentlich liebe ich bzw. meine Hüften sie in jeglicher Form von Kuchen.

Ich wollte euch also ein wenig den Mund wässrig machen und euch mal hier schnell ein Foto zeigen. Falls ihr denkt, da unten links fehlen doch schon Streusel?!? Daff war iff niff. 😉

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Die Gourmetbox August September 2014

Nachdem wir von der letzten Gourmetox begeistert waren, haben wir uns wieder richtig drauf gefreut, als das Paket vor unserer Tür lag.

Was war drin:

  • Miasa Safran Reis
  • Kraftstoff Cola Energy Cola und BonBons
  • Privatkaffee Gourmetbox Kreation
  • Jamalade Erdbeere von Onyia&Vogel GbR
  • pure Pieces Riegel von Allos GmbH
  • Yogi Tee Ingwer Chai Zitrone
  • Lebkuchen mit Früchten von Ravensberg
  • Zeitschrift Brot

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Angekündigt wurde ein Überraschungsprodukt, was in diesem Fall der Privatkaffee, der Yogi Tee und die Lebkuchen waren.

Nun gut, fangen wir mal mit den besten Artikeln an:

Der Miasan Safran Reis kommt in einer schönen Verpackung, innen ist die Salz-Safran-Mischung nochmal extra verpackt. So kann der Reis nach dem Waschen und Kochen mit der Mischung und Butter individuell verfeinert werden. Wir haben den Reis zu gegrillter Paprika gegessen. Lecker!

Die Jamalade Erdbeere war super lecker. Ich muss leider „war“ sagen, weil die nun schon 3 Tage nach der Ankunft alle ist. Zuerst haben wir sie auf dem Brötchen und pur probiert. Schmeckt unheimlich fruchtig, nicht zu süß, genau richtig. Weil da eben nicht so viel Zucker und Gelierzeug dran ist, ist sie so flüssig und schon fast zu flüssig für das Brötchen. In der Gourmetbox war aber eine Rezeptidee mit Feldsalat und der Jamalade als Dressing-  und das war vorzüglich! Daumen hoch!

Die pure Pieces Riegel kommen in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen: Mandel Cranberry Cashew, Aprikose Pistazie Feige und Cranberry Macadamia Kokos. Alle drei Riegel schmecken sehr lecker und sind genau das richtige für Zwischendurch, wenn man mal ne kleine Auszeit braucht. Die Schoki ist nur da, um die großen Fruchtstücke zusammen zu halten, dadurch sind die Riegel nicht süß sondern fruchtig. Alle drei waren sehr lecker, müsste ich aber einen Favoriten benennen, wäre es Mandel Cranberry Cashew.

Nun zu den ok-Artikeln:

Der Yogi Tee kommt als loser Tee. Der Tee ist „Bio“ und schmeckt wie der Name es verspricht nach Ingwer und Zitrone. Wird nicht zu meinen Lieblingstees werden, aber ist bis zum Winter bestimmt alle.

Wo wir gerade beim Winter sind… die Lebkuchen haben schon sehr daran erinnert. Sie waren zwar lecker, kommen für meinen Geschmack aber zu früh. In der Oktober November Box hätte ich die besser gefunden.

Der Privatkaffee war schon in der letzten Gourmetbox und wurde u. a. als Überraschungsprodukt deklariert. Hier ist wohl von der letzten Box was übrig geblieben, liebes Gourmetbox-Team?!? 😉 Da wir die ganzen Bohnen mit unserer Kaffeemaschine nicht nutzen können, freuen sich Omi und Opa Alltagsluxus, die den schon letztes Mal sehr lecker fanden.

Gar nicht in die Gourmetbox hätte meiner Meinung nach die Kraftstoff Cola gebraucht. Hier ist für mich nichts Gourmet. Schon die Warnung „nicht für Kinder“ fand ich schon befremdlich. Gekostet haben wir, schmeckte im Abgang, wie man so sagt, recht scharf durch das Chili. Nicht meins, hat auch nichts mit Gourmet zu tun.

Fazit:

Mit dem Safran Reis und der Jamalade waren wieder Artikel dabei, mit der ich die Lust, was neues zu kochen, ausleben kann. So wie es bei der Gourmetbox sein sollte. Auch der Kaffee und die pure Pieces Riegel sind schöne „Beiwerke“, die man mal so nebenbei genießen kann. Die Überraschungsprodukte haben ein wenig den Eindruck erweckt, dass sie weg mussten, denn sie waren alle schon dabei und ich habe bei dem Wort Überraschung einfach einen höherwertigen Artikel vermutet. Die Kraftstoff Cola ist nicht unbedingt geeignet für die Gourmetbox und war nicht nach meinem Geschmack.

Liebes Gourmetbox-Team, schade, dass die Gourmetboxen so schwanken zwischen super (wie die letzte) und naja. Wie wäre es  denn mal mit einer Gourmetbox mit lauter regionalen Produkten, die zum Kochen animieren. Es gibt doch so schöne Gegenden in Deutschland mit wahren Köstlichkeiten, wie die letzte Box bewiesen hat 😉 oder Themenboxen, die passend zur Jahreszeit sind. Super war auch die Box, die uns „spanisch“ vorkam mit Serranoschinken und spanischem Wein.

 

Für alle, die die Gourmetbox dann mitprobieren möchten: Die Gourmetbox ist eine Abobox, die alle zwei Monate erscheint und sich insbesondere an Genießer und Hobbyköche richtet. Bei der Bestellung ist dann die Überraschung, was sich in der Box befindet.  Es sind immer sechs Produkte enthalten, die erprobt, geschmeckt und oftmals auch verkocht werden wollen. Aber auch Küchenhelfer waren schon dabei. Die Gourmetbox gibt es ab ca. 20 Euro, die Länge des Abos könnt ihr selbst bestimmen.

Durch Bewertung der einzelnen Produkte könnt ihr dann Punkte sammeln und euch so eine Gratisbox sichern. Die Gourmetbox eignet sich auch super als Geschenk und löst den schnöden Lebensmittel-Geschenkekorb ab.

Da es viele der angebotenen Artikel nicht im Supermarkt gibt, kann man dann besonders leckere Artikel online nachbestellen.

Viel Spaß dabei.

 


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Französische Erdbeerkonfitüre

aerdbeerelogoAuch in diesem Jahr ist die Erdbeerzeit wieder viel zu kurz gewesen. Glücklicherweise haben wir genug geerntet und eingefroren. Und so kann ich mir nochmal ein bißchen Sommer aufs Brot holen.

In diesem Jahr gibt es deshalb wieder ne leckere Erdbeermarmelade, diesmal nach französischer Art – also mit ganzen Beeren und viel Saft.

Und so machen wir die französische Leckerei:

Zutaten

ein gutes Kilo kleine Erdbeeren, 700 g Zucker, Saft von 1 Bio-Zitrone (40 ml)

Tag 1

Erdbeeren waschen, auf Küchenpapier gut abtropfen lassen und das Grünzeug entfernen, größere Früchte halbieren. Erdbeeren mit Zucker und Zitronensaft mischen, abdecken und 12 Stunden an einem kühlen Ort ziehen lassen.

Tag 2

Die Mischung aufkochen, in eine Schüssel umfüllen, abkühlen und wieder mindestens 12 Stunden ziehen lassen.

Tag 3

Marmeladengläser bereitstellen und mind. 15 min im Ofen bei 120 Grad reinigen. Dann für das Aufgießen der Konfitüre bereitstellen.

Ein grobes Sieb mit einem feuchten Tuch auslegen und auf einen Topf stellen, damit der Saft abfließt. Die Früchte vorsichtig in das Tuch gießen und abtropfen lassen. Den Erdbeersirup zum Kochen bringen und 7-10 Minuten kochen lassen, bis der Sirup nicht mehr schäumt. Die Beeren dazugeben, noch einmal ca. 5 Minuten kochen lassen, bis eine Gelierprobe zeigt, dass die Konfitüre fertig ist. Dann die Konfitüre zügig in saubere Gläser füllen.

Wenn die Kofitüre abgekühlt ist, ab in den Kühlschrank und zum nächsten Frühstück genießen oder verschenken und anderen eine Freude machen.

Bon Appetit!


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Sonnenstrahlen und Mie-Nudeln

Während meiner Schwangerschaft und erst recht nach der Geburt habe ich einige Mamis kennengelernt. Zwei davon  habe ich besonders schätzen gelernt:

Meine Bekanntschaft aus der Schwangerschaft ist Conny, wir sind regelmäßig Croissant essen und quatschen gegangen in einem Café in unserer Nähe. Die ersten Zimperlein und die riesige Vorfreude wurde da geteilt.

Nach der Geburt lernt man dann, gerade als Zwillingsmama so manche andere Zwillingsmama kennen, darunter war bei mir auch die Antje. Auch hier – unsere Chemie passte wie die Faust aufs Auge und der Austausch und so manches Augenzwinkern über die Alltagstücken wird hier geteilt. Herrlich, wenn man so etwas findet. Nun treffen wir uns zu dritt mit unseren Kleinen regelmäßig und kochen zusammen, quatschen und entertainen unsere Sprösslinge.

Vor kurzem haben wir die letzten Sonnenstrahlen genutzt und uns wieder auf einer Decke im Garten ausgebreitet. Neben Nudelauflauf gab es auch einen sehr interessanten (anders lässt es sich nicht ausdrücken) Nudelsalat von Conny.

Das Rezept wollen wir euch nicht vorenthalten und empfehlen euch ernsthaft – probiert den Salat aus. Er ist geschmacklich ganz anders, als die Salate die wir bis dato gegessen haben, aber definitiv lecker – ein wenig kross durch die Nudeln und süßlich im Geschmack.

imageSommersalat mit Mie-Nudeln und Chinakohl

Zutaten:

100 g Mie-Nudeln

100 g Mandelblätter

25 g Butter

60 g Zucker

25 ml Balsamico-Essig weiß

100 g Öl

2 ½ El. Sojasoße

1 kg Chinakohl

4 Lauchzwiebeln

Zubereitung:

Die Mie-Nudeln und die Mandeln in 25g Butter anrösten.

Zucker, Balsamico-Essig, Öl und Sojasoße in einem passenden Gefäß zu einem Dressing zusammenrühren.

Nudeln und Mandeln mit dem Dressing vermengen und einen Tag stehen lassen.

Den Chinakohl und die Lauchzwiebeln waschen. Den Chinakohl in kleine Stücke und die Lauchzwiebeln in kleine Ringe schneiden.

Nudeln, Mandeln, Kohl und Lauchzwiebeln in eine Schüssel geben und verrühren.

Schmecken lassen 😉


 

 


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Die Gourmetbox Juni Juli 2014

Wir haben ein kleines Weilchen nichts mehr von der Gourmetox gehört und mit einer kleinen Verspätung meldete sich die Gourmetbox nun zurück.  Von den letzten Boxen waren wir ja nicht mehr so hundertprozentig überzeugt aber wir nehmen schon mal vorneweg: Die kleine Pause hat sich gelohnt, diese Sommer-Gourmetbox ist wieder rundum gelungen.

Was war drin:

  • BBQue Bayrische Barbecue Soße
  • Artländer Nox Bier
  • Balsamico  Cashews
  • Privatkaffee Gourmetbox Kreation
  • Amarula Marula Fruit Cream
  • Früchtetee Sommermärchen 2014
  • Finesse Gourmet-Magazin

Bei den Temperaturen mussten wir nicht lange überlegen und haben gleich unsere Testrunde zum Grillen eingeladen. Die Produkte in der Gourmetbox haben sich dafür ja genau angeboten. Genauso wie wir es auch erwarten – passend zur Jahreszeit entsprechende Artikel.

Zum Gegrillten gab es dann also erstmal ganz vorsichtig einen Klecks Bayrische BBQ Soße auf den Teller. Schließlich kennen wir schon einiges an Grillsoßen und ne BBQ Soße aus Bayern wurde erstmal vorsichtig getestet. Aber die Bedenken waren völlig umsonst! Super lecker  – irgendwie fruchtig und dennoch rauchig wie BBQ Soße. Ein Blick auf den Inhalt gab Aufschluss über den besonderen Geschmack: Preiselbeeren, Honig und Apfelmus sind da auch drin zu finden. Wirklich sehr lecker, insbesndere für diejenigen, die sich noch nicht so an BBQ Soße getraut haben. Wir werden diese Soße garantiert nachbestellen. Unser Favorit aus der Box!

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Ebenfalls zum Grillen haben wir dann das Artländer Nox probiert. Am Tisch saßen Pils und Weizenbier-Trinker sowie ein Becks und ein Radler Trinker. Der Radlertyp bin ich selbst, da mir Bier immer zu herb schmeckt und ich da ne spritzige Note drin brauche. Das Bier kam insbesondere bei uns Frauen gut an, auch unser Becks-Trinker in der Runde mochte den Geschmack. Vom Pils ist das Bier ein wenig weit weg, aber als leichter Sommergenuss  mit 4,9 % sehr zu empfehlen. Es schmeckt spritzig und hat auch mir ungemischt sehr gut geschmeckt. Schade, dass nur eine Flasche drin war 😉

Weiter gehts mit dem Tchibo Privat Kaffee, der speziellen Mischung für die Gourmetbox. Im Kaffee wurden drei Arabicas zusammen gemischt und ergeben einen kräftigen aromatischen Kaffee. Durch die ganzen Bohnen brauchte man hier unbedingt eine Kaffeemaschine die mahlen kann, der Duft der sich dann verbreitet… ich frage mich jedesmal warum es das nicht längst als Raumspray gibt. Übrigens kann man bei mein Privatkaffee auch selbst seinen Kaffee zusammenmischen und mit speziellem Etikett versehen. Vielleicht auch mal ein guter Geschenktipp für Kaffeetrinker.

Ebenfalls für den Trinkgenuss enthalten waren 4 Fläschchen Amarula Marula Fruit Cream. Diesen Cremelikör kannte ich bis dahin nur aus dem Bachelor (jaaa, ich habe da auch ab und an mal reingezappt). Gekauft hätte ich mir den Likör nicht, zum Kosten war er daher ideal. Eisgekühlt war dieser dann überraschend lecker. Wer Kahlua oder Baileys mag, wird auch diesen Likör gerne mögen. Er schmeckt durch den Fruchtgehalt noch fruchtiger, als die Kaffeeliköre.

Etwas außergewöhnlich fanden wir die Nussmischung Balsamico Cashews. Mir hat sie überhaupt gar nicht geschmeckt, Herrn Alltagsluxus hingegen schon. Mal als neues Geschmackserlebnis in Ordnung, auf die Einkaufsliste würde er die Nüsse aber auch nicht setzen.

Der einzige Artikel der Box, der bei uns allen komplett durchgefallen war, ist der Früchtetee Sommermärchen 2014. Statt fruchtig schmeckte der Tee irgendwie herb, fast schon bitter. Mit herbem Geschmack wird der Tee auch angekündigt. Wer aber Früchtetee erwartet, wird von diesem Tee enttäuscht sein.

Zu guter Letzt: Das Finesse Gourmetmagazin. Lesen wir ganz gerne, diese Jubiläumsausgabe ist insbesondere Lesenswert. Es finden sich dort viele Rezepte und Restaurants bekannter Gourmets. Wer unseren Blog schon eine Weile liest, weiß, dass wir gern auf ein bis zwei Sternerestaurantbesuche im Jahr hinsparen. Zuletzt war das natürlich zu Beginn der Schwangerschaft möglich. Wenn die Mädels dann aber etwas älter sind und mal einen Abend ganz allein bei Omi und Opi bleiben können, werden wir unsere Gaumen auch wieder ausführen. Für solche HobbyGourmets wie uns ist daher das Magazin immer mal wieder lesenswert.

Fazit: Nach dem uns die letzten Gourmetboxen nicht so überzeugt haben, ist diese Gourmetbox echt gelungen. Daumen hoch und wir freuen uns auf die nächste Box!

Für alle, die die Gourmetbox dann mitprobieren möchten: Die Gourmetbox ist eine Abobox, die alle zwei Monate erscheint und sich insbesondere an Genießer und Hobbyköche richtet. Bei der Bestellung ist dann die Überraschung, was sich in der Box befindet.  Es sind immer sechs Produkte enthalten, die erprobt, geschmeckt und oftmals auch verkocht werden wollen. Aber auch Küchenhelfer waren schon dabei. Die Gourmetbox gibt es ab ca. 20 Euro, die Länge des Abos könnt ihr selbst bestimmen.

Durch Bewertung der einzelnen Produkte könnt ihr dann Punkte sammeln und euch so eine Gratisbox sichern. Die Gourmetbox eignet sich auch super als Geschenk und löst den schnöden Lebensmittel-Geschenkekorb ab.

Da es viele der angebotenen Artikel nicht im Supermarkt gibt, kann man dann besonders leckere Artikel online nachbestellen.

Viel Spaß dabei.

 


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Das Schicksal der Johannisbeere

Als Johannisbeere hat man es bei uns wirklich nicht leicht…

Sobald die ersten Sonnenstrahlen rauskommen, wird man kritisch beäugt, ob denn genügend Ansätze vorhanden sind. Solange die Erdbeerernte andauert, ist man relativ sicher. Aber dennoch wird andauernd geguckt, ob man denn schon „rot“ genug ist. Neigt sich die Erdbeerernte dann dem Ende, werden sogar schon die rotesten Beeren „abgerupft“, denn schließlich muss ja der Geschmack immer wieder getestet werden.

Und ist man dann schlussendlich ein voller, reifer Johannisbeerstrauch, wird man ratzifatzi leergepflückt und landet im Joghurt, auf der Torte … naja, im Bauch eben.

Tja, liebe Johannisbeere, so ergeht es euch in unserem Garten. Aber ihr sechs Sträuche, die ihr da in Reih und Glied steht, werdet geliebt, gehegt und gepflegt und genossen. Wenn eure Beeren frisch gepflückt in unseren Bäuchen landen, ist dass für uns echter Alltagsluxus 😉

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Beerige Zeiten

Wir befinden uns, rein kulinarisch gesehen, in meiner absolut liebsten Jahreszeit!

Noch wenige Tage ist Spargelzeit, wir sind mitten in der Erdbeerenzeit und die Johannisbeeren werden auch schon knallrot. Ich könnte Unmengen von jedem einzelnen der genannten Köstlichkeiten verschlingen.

Wahrer Luxus ist es dann, wenn die Beeren auch noch frisch gepflückt aus dem eigenen Garten kommen. So wie heute. Das Wetter ließ heute zu Wünschen übrig, aber ich habe mir etwas Sonnenschein auf meinem Tellerchen gegönnt, während meine beiden süßen Mädels ganz ruhig vor mir im Laufgitter geschlummert haben.

Schaut mal, mehr hat leider wirklich nicht auf das Törtchen gepasst 🙂 hmmm, lecker sag ich euch.

Es musste ja schnell gehen, also besteht mein kleiner Erdbeerturm nur aus einem Biskuitkecks, Erdbeeren und etwas Tortenguss als „Kleber“. Noch schneller und häufiger esse ich die Beeren aber in Joghurt gerührt ODER Erdbeeren in Joghurt AUF dem Biskuittörtchen ODER gezuckert in Milch ODER püriert in Milch, Joghurt und Limonensorbet… hach, wie auch immer, Hauptsache Erdbeeren.

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Mais-Kokos-Süppchen auf die Schnelle

Hier kommt zwischendurch mal wieder ein leichtes aber raffiniertes Süppchenrezept, dass sich schnell zubereiten und vor allem vorbereiten lässt. Wir hatten diese neulich als Vorsuppe serviert und das kam gut an.

maiskokossuppeIhr braucht für 8 Teller:

2 Dosen Mais (ca. 800 g EW)
4 Frühlingszwiebeln oder Schalotten
4 Knoblauchzehen
Öl zum Anbraten, Salz, Pfeffer, Chilli, Limettensaft
1 L selbst angesetzte Gemüsebrühe oder wenn es schnell gehen muss fertige Gemüsebrühe aus dem Glas (1 Liter)
300 ml Kokosmilch

Den Mais aus der Dose gut abtrofen lassen, Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden und alles zusammen in einer Pfanne mit Öl anbraten bis der Mais und Knoblauch leicht braun sind. Mit Salz, Pfeffer und Chilli würzen.

Wer in der Suppe auch eine Maiseinlage möchte, nimmt jetzt etwa 2 kleine Tassen Mais ab und stellt sie beiseite. Wer die Suppe lieber ohne Einlage möchte, gibt den gesamten Mais in einen Topf mit der Gemüsebrühe. 10 Minuten bei geschlosssenem Deckel kochen lassen, Kokosmilch dazugeben und dann alles ganz fein pürieren. Der Pürierstab muss zwischendurch immer mal wieder von den Maisschalen befreit werden. Anschließend mit Salz und Limettensaft nochmal abschmecken.

Den abgetrennten Reis als Einlage erst kurz vor dem Servieren nochmal in den Topf zum erwärmen geben, dann anrichten und mit Petersilie oder Koriander dekorieren.

Guten Appetit.


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So ein Appetit auf unseren QHG-Döner…

Manchmal packt uns der Appetit auf Döner oder Sushi und darauf will ich auch nicht in der Schwangerschaft verzichten. Ab und an gab es das auch mal einfach vom Stand, am liebsten aber esse ich selbstgemachten QHG-Döner, denn der liegt nicht so schwer im Magen, gerade, wo da jetzt nicht mehr so viel Platz ist dank der Zwillinge.

In der Schwangerschaft habe ich mir beim Appetit auf Döner einfach einen Quark-Hühnchen-Gemüse-Döner selbst gemacht und genüsslich mit Herrn Alltagsluxus verschlungen.

Zutaten:

Quark (Magerquark)
Sprudelwasser (damit wird der Quark schön cremig ohne unnötige Kalorien)
Gemüse eurer Wahl (Paprika, Gurke, Tomaten…)
Hühnchen
Fladenbrot

Einfach den Quark mit Sprudelwasser in einer Schüssel verrrühren, bis dieser cremig ist, dann kleingeschnippeltes Gemüse dazu und würzen. Dann das Hühnchen kleinschneiden und in einer Pfanne anbraten. Währenddessen den Ofen vorheizen und das Fladenbrot hinein. Achtung, das Fladenbrot brauch nur wenige Minuten, bis es schön knusprig ist.

Dann ab auf den Teller und herzhaft reinbeißen. Schmeckt auch Kindern gut, und das nicht nur, weil es so schön beim Essen kleckert 😉

QGH-Doener

Übrigens, auch auf Sushi konnte ich während der Schwangerschaft nicht ganz verzichten. Da man aber rohen Fisch und andere Dinge dabei meiden sollte, wurde auch Sushi kurzerhand einfach selbst gemacht. Ist total lecker und geht mit ein wenig Übung relativ fix.

Wir verwenden für ca. 20 Maki:

ca. 150 g Sushi-Reis
6 Noriblätter
Wasabi
6-7 EL Reisessig (gewürzt)
Bambusmatte (mit Frischhaltefolie umwickeln, dann klebt der Reis nicht zwischen der Matte, ist ein echter Kampf, diese sonst wieder sauber zu bekommen)
Schwangerschaftstauglichen Belag wie Paprika, Avocado, Gurke

kleine Schüssel mit Wasser und Essig daneben, um die Hände zwischendurch zu „entkleben“

Wie es Schritt für Schritt geht, könnt ihr unter Anderem hier nachlesen, dort findet ihr auch die Zutaten für „reguläres“ Sushi.

Guten Appetit. 🙂