alltagsluxus

Über alle schönen alltäglichen Dinge und die Dinge, die den Alltag schöner machen.


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Familienessen mit Sahne-Polenta – echte Geschmackssache

Vor kurzem hatten wir Besuch von meiner besten Freundin, die dann natürlich auch mit am Mittagstisch saß und sich mutig auf unser „neues“ Familienessen einließ.

Auf dem Speiseplan stand: Sahne-Polenta mit Mais, ein Rezeot aus dem GU-Buch Kochen für Babys. Das Rezept ist für einen Erwachsenen und 1 Baby gedacht, also haben wir alles verdoppelt. Außerdem haben wir Dosenmais genommen.

Rezept:

1 frischer Maiskolben oder Dosenmais, 1 TL Maiskeimöl, ½ l Gemüsebrühe, 50 g Sahne, 100 g Maisgrieß (Polenta)
Schritt 1 (könnt ihr euch bei Dosenmais sparen)
Den Maiskolben gegebenenfalls von Blättern und Fäden befreien und waschen. Maiskörner mit einem scharfen Messer vom Kolben schneiden.

Schritt 2
Das Öl in einem Topf erhitzen und die Körner darin sanft anbraten. Brühe und Sahne zugießen und zum Kochen bringen, den Maisgrieß mit einem Schneebesen einrühren. Die Polenta bei sehr schwacher Hitze 25 Min. ausquellen lassen, dabei öfter umrühren, damit nichts anbrennt.
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Wir haben zusätzlich noch Hähnchenbrust pochiert, also die Hähnchenbrust bei mittlerer Hitze im Topf garen lassen.
Es hat allen geschmeckt, außer mir selbst. Meinen Geschmack traf es gar nicht, denen der Kinder, Papa Alltagsluxus und meiner Freundin schon. Na und das ist doch die Hauptsache. Geschmäcker sind eben verschieden 😉


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Unser erstes richtiges Familienessen

Klingt vielleicht komisch, fühlte sich aber genau so an. Selbstverständlich sind unsere Mädels beim Essen immer mit dabei, seit sie in ihren Hochstühlchen liegen und später sitzen konnten. Aber Mittags gab es immer noch ein Essen für uns Eltern und ein anderes, breiiges Essen für unsere Zwillinge.

Das hat sich nun geändert. Letztes Wochenende gab es für uns alle vier rotes Hack-Risotto nach einem Rezept aus dem GU-Buch:

imageZutaten für 4 Personen/Babys:

2 kleine Zwiebeln, 2 große rote Paprikaschote, 2 TL Rapsöl, 250 g Rinderhackfleisch, 300 g Milchreis, 400 ml Gemüsebrühe (wir bevorzugen hier die Variante aus dem Glas), 1l Tomatensaft, 2 EL frisch geriebener Parmesan

Schritt 1
Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Paprika waschen, Zwischenwände und Kerne entfernen. Die Schote sehr klein würfeln.
Schritt 2
Das Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Paprika darin kurz anschwitzen. Das Hackfleisch dazugeben und kurz anbraten, dabei immer wieder mit einem Löffel zerstoßen, so dass es krümelig wird. Nicht zu braun werden lassen.
Schritt 3
Den Milchreis dazugeben. Die Brühe angießen und alles bei mittlerer Hitze offen kochen lassen. Dabei immer wieder rühren.
Schritt 4
Kurz bevor die Flüssigkeit verkocht ist, den Tomatensaft dazugießen. Weitere 15 Min. kochen lassen. Vor dem Servieren den Parmesan unterrühren.

Selbst wir haben nicht nachgewürzt, es war geschmacklich wirklich einwandfrei und unsere Zwillis haben richtig reingehauen. Immer auch Mama und Papa im Visier, ob die auch wirklich das gleiche Essen. Hin und wieder haben wir den Beweis mit einem Löffelchen von unseren Tellern angetreten.

Lecker und ein schönes Erlebnis. Hach, sie werden ja so schnell groß… 😉


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Her mit der Stulle – Brotaufstrich für Babys

Von unserem Abendessen hatte ich ja schon kurz geschrieben. Angefangen haben wir mit der klassischen Butterstulle, mittlerweile gibt es aber auch Alternativen zum Butterbrot.

Avocado ist der Favorit unserer Mädels, pur und ohne Zitrone. Das ist auch der einfachste aller Brotaufstriche und geht damit super schnell – gesund ist sie obendrein.

Dann haben wir mal Tofu-Tomaten-Auftrich probiert, der freudig angenommen wurde. Auch hier ist die Zubereitung einfach:

150 g Tofu (natur, z. B. Von Rossmann), Reichlich Petersilie, 50 g Pinienkerne, 40 g Tomatenmark (wir verwenden das von Rossmann, da ist kein Salz dran), 4 EL Rapsöl

Pinienkerne leicht anrösten, dann ganz fein zerkleinern im Mixer. Den Tofu grob zerkleinern, Petersilie waschen und beides in den Mixer. Alles mit dem Tomatenmark und dem Öl im Mixer pürieren. Dann alles in ein verschließbares Glas füllen und in den nächsten 7 Tagen aufbrauchen, kühl lagern.

Gerade wer Tofu noch nicht so kennt, sollte reichlich Petersilie ranmachen 😉

weitere Rezepte kommen nächste Woche 🙂

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von Streuselchen bedeckte Äpfel

Hmmmm, das duftet gerade so gut bei uns in der Küche.

Unser heutiger Alltagsluxus ist ein frischgebackener Apfelstreuselkuchen. Das ist ja mit das beste an der Herbstzeit – die Apfelsaison. Und am mit liebsten habe ich sie bedeckt von Streuselchen auf einem Hefeteig…nee, eigentlich liebe ich bzw. meine Hüften sie in jeglicher Form von Kuchen.

Ich wollte euch also ein wenig den Mund wässrig machen und euch mal hier schnell ein Foto zeigen. Falls ihr denkt, da unten links fehlen doch schon Streusel?!? Daff war iff niff. 😉

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Französische Erdbeerkonfitüre

aerdbeerelogoAuch in diesem Jahr ist die Erdbeerzeit wieder viel zu kurz gewesen. Glücklicherweise haben wir genug geerntet und eingefroren. Und so kann ich mir nochmal ein bißchen Sommer aufs Brot holen.

In diesem Jahr gibt es deshalb wieder ne leckere Erdbeermarmelade, diesmal nach französischer Art – also mit ganzen Beeren und viel Saft.

Und so machen wir die französische Leckerei:

Zutaten

ein gutes Kilo kleine Erdbeeren, 700 g Zucker, Saft von 1 Bio-Zitrone (40 ml)

Tag 1

Erdbeeren waschen, auf Küchenpapier gut abtropfen lassen und das Grünzeug entfernen, größere Früchte halbieren. Erdbeeren mit Zucker und Zitronensaft mischen, abdecken und 12 Stunden an einem kühlen Ort ziehen lassen.

Tag 2

Die Mischung aufkochen, in eine Schüssel umfüllen, abkühlen und wieder mindestens 12 Stunden ziehen lassen.

Tag 3

Marmeladengläser bereitstellen und mind. 15 min im Ofen bei 120 Grad reinigen. Dann für das Aufgießen der Konfitüre bereitstellen.

Ein grobes Sieb mit einem feuchten Tuch auslegen und auf einen Topf stellen, damit der Saft abfließt. Die Früchte vorsichtig in das Tuch gießen und abtropfen lassen. Den Erdbeersirup zum Kochen bringen und 7-10 Minuten kochen lassen, bis der Sirup nicht mehr schäumt. Die Beeren dazugeben, noch einmal ca. 5 Minuten kochen lassen, bis eine Gelierprobe zeigt, dass die Konfitüre fertig ist. Dann die Konfitüre zügig in saubere Gläser füllen.

Wenn die Kofitüre abgekühlt ist, ab in den Kühlschrank und zum nächsten Frühstück genießen oder verschenken und anderen eine Freude machen.

Bon Appetit!


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Sonnenstrahlen und Mie-Nudeln

Während meiner Schwangerschaft und erst recht nach der Geburt habe ich einige Mamis kennengelernt. Zwei davon  habe ich besonders schätzen gelernt:

Meine Bekanntschaft aus der Schwangerschaft ist Conny, wir sind regelmäßig Croissant essen und quatschen gegangen in einem Café in unserer Nähe. Die ersten Zimperlein und die riesige Vorfreude wurde da geteilt.

Nach der Geburt lernt man dann, gerade als Zwillingsmama so manche andere Zwillingsmama kennen, darunter war bei mir auch die Antje. Auch hier – unsere Chemie passte wie die Faust aufs Auge und der Austausch und so manches Augenzwinkern über die Alltagstücken wird hier geteilt. Herrlich, wenn man so etwas findet. Nun treffen wir uns zu dritt mit unseren Kleinen regelmäßig und kochen zusammen, quatschen und entertainen unsere Sprösslinge.

Vor kurzem haben wir die letzten Sonnenstrahlen genutzt und uns wieder auf einer Decke im Garten ausgebreitet. Neben Nudelauflauf gab es auch einen sehr interessanten (anders lässt es sich nicht ausdrücken) Nudelsalat von Conny.

Das Rezept wollen wir euch nicht vorenthalten und empfehlen euch ernsthaft – probiert den Salat aus. Er ist geschmacklich ganz anders, als die Salate die wir bis dato gegessen haben, aber definitiv lecker – ein wenig kross durch die Nudeln und süßlich im Geschmack.

imageSommersalat mit Mie-Nudeln und Chinakohl

Zutaten:

100 g Mie-Nudeln

100 g Mandelblätter

25 g Butter

60 g Zucker

25 ml Balsamico-Essig weiß

100 g Öl

2 ½ El. Sojasoße

1 kg Chinakohl

4 Lauchzwiebeln

Zubereitung:

Die Mie-Nudeln und die Mandeln in 25g Butter anrösten.

Zucker, Balsamico-Essig, Öl und Sojasoße in einem passenden Gefäß zu einem Dressing zusammenrühren.

Nudeln und Mandeln mit dem Dressing vermengen und einen Tag stehen lassen.

Den Chinakohl und die Lauchzwiebeln waschen. Den Chinakohl in kleine Stücke und die Lauchzwiebeln in kleine Ringe schneiden.

Nudeln, Mandeln, Kohl und Lauchzwiebeln in eine Schüssel geben und verrühren.

Schmecken lassen 😉


 

 


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Das Schicksal der Johannisbeere

Als Johannisbeere hat man es bei uns wirklich nicht leicht…

Sobald die ersten Sonnenstrahlen rauskommen, wird man kritisch beäugt, ob denn genügend Ansätze vorhanden sind. Solange die Erdbeerernte andauert, ist man relativ sicher. Aber dennoch wird andauernd geguckt, ob man denn schon „rot“ genug ist. Neigt sich die Erdbeerernte dann dem Ende, werden sogar schon die rotesten Beeren „abgerupft“, denn schließlich muss ja der Geschmack immer wieder getestet werden.

Und ist man dann schlussendlich ein voller, reifer Johannisbeerstrauch, wird man ratzifatzi leergepflückt und landet im Joghurt, auf der Torte … naja, im Bauch eben.

Tja, liebe Johannisbeere, so ergeht es euch in unserem Garten. Aber ihr sechs Sträuche, die ihr da in Reih und Glied steht, werdet geliebt, gehegt und gepflegt und genossen. Wenn eure Beeren frisch gepflückt in unseren Bäuchen landen, ist dass für uns echter Alltagsluxus 😉

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Beerige Zeiten

Wir befinden uns, rein kulinarisch gesehen, in meiner absolut liebsten Jahreszeit!

Noch wenige Tage ist Spargelzeit, wir sind mitten in der Erdbeerenzeit und die Johannisbeeren werden auch schon knallrot. Ich könnte Unmengen von jedem einzelnen der genannten Köstlichkeiten verschlingen.

Wahrer Luxus ist es dann, wenn die Beeren auch noch frisch gepflückt aus dem eigenen Garten kommen. So wie heute. Das Wetter ließ heute zu Wünschen übrig, aber ich habe mir etwas Sonnenschein auf meinem Tellerchen gegönnt, während meine beiden süßen Mädels ganz ruhig vor mir im Laufgitter geschlummert haben.

Schaut mal, mehr hat leider wirklich nicht auf das Törtchen gepasst 🙂 hmmm, lecker sag ich euch.

Es musste ja schnell gehen, also besteht mein kleiner Erdbeerturm nur aus einem Biskuitkecks, Erdbeeren und etwas Tortenguss als „Kleber“. Noch schneller und häufiger esse ich die Beeren aber in Joghurt gerührt ODER Erdbeeren in Joghurt AUF dem Biskuittörtchen ODER gezuckert in Milch ODER püriert in Milch, Joghurt und Limonensorbet… hach, wie auch immer, Hauptsache Erdbeeren.

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Mais-Kokos-Süppchen auf die Schnelle

Hier kommt zwischendurch mal wieder ein leichtes aber raffiniertes Süppchenrezept, dass sich schnell zubereiten und vor allem vorbereiten lässt. Wir hatten diese neulich als Vorsuppe serviert und das kam gut an.

maiskokossuppeIhr braucht für 8 Teller:

2 Dosen Mais (ca. 800 g EW)
4 Frühlingszwiebeln oder Schalotten
4 Knoblauchzehen
Öl zum Anbraten, Salz, Pfeffer, Chilli, Limettensaft
1 L selbst angesetzte Gemüsebrühe oder wenn es schnell gehen muss fertige Gemüsebrühe aus dem Glas (1 Liter)
300 ml Kokosmilch

Den Mais aus der Dose gut abtrofen lassen, Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden und alles zusammen in einer Pfanne mit Öl anbraten bis der Mais und Knoblauch leicht braun sind. Mit Salz, Pfeffer und Chilli würzen.

Wer in der Suppe auch eine Maiseinlage möchte, nimmt jetzt etwa 2 kleine Tassen Mais ab und stellt sie beiseite. Wer die Suppe lieber ohne Einlage möchte, gibt den gesamten Mais in einen Topf mit der Gemüsebrühe. 10 Minuten bei geschlosssenem Deckel kochen lassen, Kokosmilch dazugeben und dann alles ganz fein pürieren. Der Pürierstab muss zwischendurch immer mal wieder von den Maisschalen befreit werden. Anschließend mit Salz und Limettensaft nochmal abschmecken.

Den abgetrennten Reis als Einlage erst kurz vor dem Servieren nochmal in den Topf zum erwärmen geben, dann anrichten und mit Petersilie oder Koriander dekorieren.

Guten Appetit.


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So ein Appetit auf unseren QHG-Döner…

Manchmal packt uns der Appetit auf Döner oder Sushi und darauf will ich auch nicht in der Schwangerschaft verzichten. Ab und an gab es das auch mal einfach vom Stand, am liebsten aber esse ich selbstgemachten QHG-Döner, denn der liegt nicht so schwer im Magen, gerade, wo da jetzt nicht mehr so viel Platz ist dank der Zwillinge.

In der Schwangerschaft habe ich mir beim Appetit auf Döner einfach einen Quark-Hühnchen-Gemüse-Döner selbst gemacht und genüsslich mit Herrn Alltagsluxus verschlungen.

Zutaten:

Quark (Magerquark)
Sprudelwasser (damit wird der Quark schön cremig ohne unnötige Kalorien)
Gemüse eurer Wahl (Paprika, Gurke, Tomaten…)
Hühnchen
Fladenbrot

Einfach den Quark mit Sprudelwasser in einer Schüssel verrrühren, bis dieser cremig ist, dann kleingeschnippeltes Gemüse dazu und würzen. Dann das Hühnchen kleinschneiden und in einer Pfanne anbraten. Währenddessen den Ofen vorheizen und das Fladenbrot hinein. Achtung, das Fladenbrot brauch nur wenige Minuten, bis es schön knusprig ist.

Dann ab auf den Teller und herzhaft reinbeißen. Schmeckt auch Kindern gut, und das nicht nur, weil es so schön beim Essen kleckert 😉

QGH-Doener

Übrigens, auch auf Sushi konnte ich während der Schwangerschaft nicht ganz verzichten. Da man aber rohen Fisch und andere Dinge dabei meiden sollte, wurde auch Sushi kurzerhand einfach selbst gemacht. Ist total lecker und geht mit ein wenig Übung relativ fix.

Wir verwenden für ca. 20 Maki:

ca. 150 g Sushi-Reis
6 Noriblätter
Wasabi
6-7 EL Reisessig (gewürzt)
Bambusmatte (mit Frischhaltefolie umwickeln, dann klebt der Reis nicht zwischen der Matte, ist ein echter Kampf, diese sonst wieder sauber zu bekommen)
Schwangerschaftstauglichen Belag wie Paprika, Avocado, Gurke

kleine Schüssel mit Wasser und Essig daneben, um die Hände zwischendurch zu „entkleben“

Wie es Schritt für Schritt geht, könnt ihr unter Anderem hier nachlesen, dort findet ihr auch die Zutaten für „reguläres“ Sushi.

Guten Appetit. 🙂


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Für kleine Feinschmecker

Im Freundeskreis sind wir für unsere Kochleidenschaft schon bekannt und so erhielten wir schon vorab ein super Geschenk zu unserer Schwangerschaft: „Gourmini – liebevoll kochen für die Kleinsten“.

Darum geht es im Buch:

Wir kaufen für unsere Liebsten die besten Zutaten ein, garen sie besonders schonend, um am Ende alles zu einem undefinierbaren Breiallerlei zu durchmengen. Warum eigentlich? Die Autorin und frischgebackene Mutter Cora Mini beantwortet all diese Fragen. Mit humorvollen Randbemerkungen entführt sie den Leser aus dem Windelwechsel-Alltag hin zu den besonderen Momenten in Babys jungem Erdendasein.

Sie inspiriert mit ihren leckeren Rezepten all diese magischen Augenblicke, wie die vielen monatlichen Geburtstage im ersten Lebensjahr oder das erste gemeinsame Festtagsessen im Kreise der ganzen Familie. Ob Babys Anteil am Festschmaus oder das erste Gläschen für unterwegs, diese Lektüre füllt den Speiseplan abseits vom täglichen Breidurcheinander mit Gerichten für das Babyalter von fünf Monaten bis zu zwei Jahren.

Besondere Anlässe feiert Baby nun mit ebensolchen Geschmackserlebnissen und Mami darf endlich einmal wieder zeigen, dass sie in der Küche mehr kann, als nur den Pürierstab zu schwingen.

gourmini


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Kräuterhamstern für den Winter

Hach… herrlich. Heute hat unsere ganze Küche nach Kräutern geduftet, denn heute hatten wir unseren „Kräuterhamstern“-Tag.

Bevor es richtig kalt draußen wird und wir keine frischen Kräuter mehr aus dem Garten holen können, haben wir heute schon mal die ersten Kräuter eingefroren. Gerade Dill und glatte Petersilie nutzen wir ganz viel in der Küche für Salate, Suppen und Eintöpfe.

Eine andere Möglichkeit, unsere Kräuter zu konservieren ist im Pesto. Das geht wirklich total einfach und ist auch schmackhafter als das gekaufte Pesto, denn darin stecken noch jede Menge Aromen, Konservierungsstoffe. Wir stellen euch unsere Lieblings-Pestos vor. Probiert sie aus und sagt uns, wie es geschmeckt hat 🙂kraueterhamstern

Oliven-Pesto

100 g schwarze Oliven (entsteint) aus dem Glas, 2 Knoblauchzehen (geschält), 1 Handvoll frische Basilikumblätter, etwas Zitronensaft. Alles zerhacken, 90 ml Olivenöl unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schmeckt super zu Pasta, auf Bruschetta oder auch als Fleischkruste.

Pesto rosso

100 g getrocknete Tomaten in Öl aus dem Glas, 2 Knoblauchzehen (geschält), 1 kleine Chilischote oder alternativ Chillipulver, 50 g Parmesan, 40 g Pinienkerne. Alles zerhacken, 5 EL Öl aus dem Tomatenglas und ca. 100 ml Olivenöl unterrühren und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

Passt ebenso gut zu Pasta, aber auch zu Pizzabrot / Giabatta.

Rucola-Pesto 

60 g Rucola, 2 Knoblauchzehen (geschält), je 50 g Pinienkerne (geröstet) und Parmesan (grob gehackt), 1 EL Zitronensaft. Alles zerhacken, und ca. 100 ml Olivenöl dazu und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ideal zu Pasta oder Tomate-Mozzarella und anderen Käsesalaten.

Basilikum-Pesto 

1 Kräutertöpfe Basilikum, 40 g Pinienkerne oderCashewkerne oder geschälte Mandeln, 60 g Parmesan oder Grana Padano oder Pecorino, 1 Knoblauchzeh (geschält). Alles zerhacken und dann ca. 50 ml Olivenöl dazu, mit Salz  abschmecken.

Der Klassiker zur Pasta.

Tipps zur Zubereitung und Haltbarkeit:

Wir mögen das Pesto recht fein und rein aus Einfachheit machen wir die Pestos schnell im Zerkleinerer/Blitzhacker. Original werden diese natürlich gestampft bzw. mit dem Mörser zerkleinert. Alternativ kann man Pesto auch im Mixer machen, hier aber unbedingt darauf achten, dass nur ganz ganz kurz Püriert wird, sonst geht der Geschmack verloren und das Pesto wird leicht schleimig. Öl generell zuletzt unterrühren, hier am besten kaltgepresstes Olivenöl verwenden.

Wenn das Pesto fertig ist, dann ab in ein Schraubglas/Marmeladenglas und gleich in den Kühlschrank. Wir verwenden es dann maximal 1-2 Wochen.


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Der Herbstklassiker: Kürbissuppe

An dieser Suppe kommt man im Moment mal wieder nicht vorbei: Ob im Restaurant oder zu Hause – überall sieht man jetzt die Kürbisse.

Somit kam auch bei uns heute der Hokkaido-Kürbis in den Topf (Rezept für 6 Personen)

1 Kürbis (Hokkaido)
2 Zwiebeln
2 große Kartoffeln
4 Möhren
30 g Butter
1 ¼ Liter Wasser
Salz
Pfeffer
1 Knolle Ingwer
100 ml Sahne
2 EL Petersilie, gehackt

kuerbissuppe

Als erstes den Kürbis waschen, teilen, die Kerne daraus entfernen und in Stücke schneiden (etwa Golfballgroß). Die Schale kann dabei übrigens dran bleiben und mit verarbeitet werden. Zwiebeln, Kartoffeln und Karotten schälen und würfeln.
Die Zwiebelwürfel in zerlassener Butter anbraten. Dann das weitere Gemüse inkl. Kürbis dazugeben und mit anbraten. Das Wasser dazugeben und alles etwa 20 Minuten garen. Mittlerweile den Ingwer schälen und klein machen und dazugeben.
Mit einem Mixstab alles im Topf pürieren und mit den Gewürzen abschmecken. Zum Schluss die Sahne unterrühren.

Wir mögen die Kürbissuppe am liebsten mit Petersilie oder richten Sie mit Kürbiskernöl an.

Guten Appetit!


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mmmmhhhh… Herbstkuchen

Die Klassiker unter den Herbstkuchen sind wohl der Pflaumen- und der Birnenkuchen, denn die Bäume sind im Herbst voll davon. In diesem Jahr war die Ausbeute wirklich gut und so gab es keinen Grund, länger auf einen Pflaumenkuchen zu warten. Außerdem duftet die Küche immer so herrlich, wenn ein Kuchen im Ofen ist 😉

So machen wir unseren Pflaumenkuchen mit Hefeteig (reicht für 1 Blech)

Pflaumenkuchen500 g Mehl

1 Prise Salz

50 g Zucker

1 Päckchen Trockenhefe

250 ml warme Milch

80 g warme Butter

große Schüssel Pflaumen

Alle Zutaten per Hand kräftig knetend zu einem Teig verarbeiten und den Teig an einem warmen Ort zur doppelten Größe gehen lassen.

Streuselteig:

Hier kommt es darauf an, wie viele Streusel ihr möchtet – wie viel Kalorien ihr vertragen wollt 😉 2 Teile Mehl, 1 Teil Zucker, 1 Teil Butter (wir nehmen immer 200 g Mehl, 100 g Zucker und 100 g Butter) Alles mit dem Rührgerät verkneten und zu einer Kugelform formen. Mit Frischhaltefolie einwickeln und ab damit in den Kühlschrank für ca. 1 Stunde.

Währenddessen die Pflaumen putzen, zur Hälfte aufschneiden (so das man sie aufklappen kann) und entkernen. Das ist bei uns Sache von Herrn Alltagsluxus, da ich kreischend immer alles fallen lasse, wenn ich dann doch mal eine Made entdecke.

Dann den Hefeteig auf einem gefetteten oder mit Backpapier ausgelegtem Blech ausbreiten, Pflaumen anordnen (geschnittene Seite nach oben) und Streusel drüber krümeln. Sollten Pflaumen übrig bleiben, einfach wegnaschen.

Ab in den vorgeheizten Backofen ca. 160 Grad (keine Umluft) für etwa 30-40 Minuten backen.


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Karamell-Grieß mit heißen Himbeeren

_KaramellgriessDas Wetter war letztes Wochenende ja wirklich nochmal sommerlich. Grund genug, uns auch nochmal in die Sonne zu setzen und die Seele baumeln zu lassen.

Passend dazu gab es Karamell-Grieß mit heißen Himbeeren:

Für 4 Personen:

7 EL Zucker
500 ml Milch
100 g Schlagsahne
50 g Weichweizengrieß
500 g TK Himbeeren

4 EL Zucker in einem Topf goldgelb karamellisieren, 500 ml Milch und Sahne vorsichtig dazugeben. Alles köcheln lassen und umrühren, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist.

Topf vom Herd nehmen und Grieß unterrühren, dann einmal aufkochen lassen und anschließend 5 Minuten quellen lassen.

Himbeeren in der Zwischenzeit mit den restlichen 3 EL Zucker kurz aufkochen, einige ganze Himbeeren abmachen und zur Seite stellen. Die restlichen Himbeeren vorsichtig pürrieren.

Anschließend Grieß und Himbeeren abwechselnd in Gläser füllen, immer mal dazwischen einige ganze Himbeeren, die wir vor dem Pürrieren zur Seite gestellt haben, unterheben und zum Schluss ganz oben drauf garnieren.