alltagsluxus

Über alle schönen alltäglichen Dinge und die Dinge, die den Alltag schöner machen.


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Familienessen mit Sahne-Polenta – echte Geschmackssache

Vor kurzem hatten wir Besuch von meiner besten Freundin, die dann natürlich auch mit am Mittagstisch saß und sich mutig auf unser „neues“ Familienessen einließ.

Auf dem Speiseplan stand: Sahne-Polenta mit Mais, ein Rezeot aus dem GU-Buch Kochen für Babys. Das Rezept ist für einen Erwachsenen und 1 Baby gedacht, also haben wir alles verdoppelt. Außerdem haben wir Dosenmais genommen.

Rezept:

1 frischer Maiskolben oder Dosenmais, 1 TL Maiskeimöl, ½ l Gemüsebrühe, 50 g Sahne, 100 g Maisgrieß (Polenta)
Schritt 1 (könnt ihr euch bei Dosenmais sparen)
Den Maiskolben gegebenenfalls von Blättern und Fäden befreien und waschen. Maiskörner mit einem scharfen Messer vom Kolben schneiden.

Schritt 2
Das Öl in einem Topf erhitzen und die Körner darin sanft anbraten. Brühe und Sahne zugießen und zum Kochen bringen, den Maisgrieß mit einem Schneebesen einrühren. Die Polenta bei sehr schwacher Hitze 25 Min. ausquellen lassen, dabei öfter umrühren, damit nichts anbrennt.
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Wir haben zusätzlich noch Hähnchenbrust pochiert, also die Hähnchenbrust bei mittlerer Hitze im Topf garen lassen.
Es hat allen geschmeckt, außer mir selbst. Meinen Geschmack traf es gar nicht, denen der Kinder, Papa Alltagsluxus und meiner Freundin schon. Na und das ist doch die Hauptsache. Geschmäcker sind eben verschieden 😉


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Unser erstes richtiges Familienessen

Klingt vielleicht komisch, fühlte sich aber genau so an. Selbstverständlich sind unsere Mädels beim Essen immer mit dabei, seit sie in ihren Hochstühlchen liegen und später sitzen konnten. Aber Mittags gab es immer noch ein Essen für uns Eltern und ein anderes, breiiges Essen für unsere Zwillinge.

Das hat sich nun geändert. Letztes Wochenende gab es für uns alle vier rotes Hack-Risotto nach einem Rezept aus dem GU-Buch:

imageZutaten für 4 Personen/Babys:

2 kleine Zwiebeln, 2 große rote Paprikaschote, 2 TL Rapsöl, 250 g Rinderhackfleisch, 300 g Milchreis, 400 ml Gemüsebrühe (wir bevorzugen hier die Variante aus dem Glas), 1l Tomatensaft, 2 EL frisch geriebener Parmesan

Schritt 1
Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Paprika waschen, Zwischenwände und Kerne entfernen. Die Schote sehr klein würfeln.
Schritt 2
Das Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Paprika darin kurz anschwitzen. Das Hackfleisch dazugeben und kurz anbraten, dabei immer wieder mit einem Löffel zerstoßen, so dass es krümelig wird. Nicht zu braun werden lassen.
Schritt 3
Den Milchreis dazugeben. Die Brühe angießen und alles bei mittlerer Hitze offen kochen lassen. Dabei immer wieder rühren.
Schritt 4
Kurz bevor die Flüssigkeit verkocht ist, den Tomatensaft dazugießen. Weitere 15 Min. kochen lassen. Vor dem Servieren den Parmesan unterrühren.

Selbst wir haben nicht nachgewürzt, es war geschmacklich wirklich einwandfrei und unsere Zwillis haben richtig reingehauen. Immer auch Mama und Papa im Visier, ob die auch wirklich das gleiche Essen. Hin und wieder haben wir den Beweis mit einem Löffelchen von unseren Tellern angetreten.

Lecker und ein schönes Erlebnis. Hach, sie werden ja so schnell groß… 😉


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Her mit der Stulle – Brotaufstrich für Babys

Von unserem Abendessen hatte ich ja schon kurz geschrieben. Angefangen haben wir mit der klassischen Butterstulle, mittlerweile gibt es aber auch Alternativen zum Butterbrot.

Avocado ist der Favorit unserer Mädels, pur und ohne Zitrone. Das ist auch der einfachste aller Brotaufstriche und geht damit super schnell – gesund ist sie obendrein.

Dann haben wir mal Tofu-Tomaten-Auftrich probiert, der freudig angenommen wurde. Auch hier ist die Zubereitung einfach:

150 g Tofu (natur, z. B. Von Rossmann), Reichlich Petersilie, 50 g Pinienkerne, 40 g Tomatenmark (wir verwenden das von Rossmann, da ist kein Salz dran), 4 EL Rapsöl

Pinienkerne leicht anrösten, dann ganz fein zerkleinern im Mixer. Den Tofu grob zerkleinern, Petersilie waschen und beides in den Mixer. Alles mit dem Tomatenmark und dem Öl im Mixer pürieren. Dann alles in ein verschließbares Glas füllen und in den nächsten 7 Tagen aufbrauchen, kühl lagern.

Gerade wer Tofu noch nicht so kennt, sollte reichlich Petersilie ranmachen 😉

weitere Rezepte kommen nächste Woche 🙂

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von Streuselchen bedeckte Äpfel

Hmmmm, das duftet gerade so gut bei uns in der Küche.

Unser heutiger Alltagsluxus ist ein frischgebackener Apfelstreuselkuchen. Das ist ja mit das beste an der Herbstzeit – die Apfelsaison. Und am mit liebsten habe ich sie bedeckt von Streuselchen auf einem Hefeteig…nee, eigentlich liebe ich bzw. meine Hüften sie in jeglicher Form von Kuchen.

Ich wollte euch also ein wenig den Mund wässrig machen und euch mal hier schnell ein Foto zeigen. Falls ihr denkt, da unten links fehlen doch schon Streusel?!? Daff war iff niff. 😉

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Französische Erdbeerkonfitüre

aerdbeerelogoAuch in diesem Jahr ist die Erdbeerzeit wieder viel zu kurz gewesen. Glücklicherweise haben wir genug geerntet und eingefroren. Und so kann ich mir nochmal ein bißchen Sommer aufs Brot holen.

In diesem Jahr gibt es deshalb wieder ne leckere Erdbeermarmelade, diesmal nach französischer Art – also mit ganzen Beeren und viel Saft.

Und so machen wir die französische Leckerei:

Zutaten

ein gutes Kilo kleine Erdbeeren, 700 g Zucker, Saft von 1 Bio-Zitrone (40 ml)

Tag 1

Erdbeeren waschen, auf Küchenpapier gut abtropfen lassen und das Grünzeug entfernen, größere Früchte halbieren. Erdbeeren mit Zucker und Zitronensaft mischen, abdecken und 12 Stunden an einem kühlen Ort ziehen lassen.

Tag 2

Die Mischung aufkochen, in eine Schüssel umfüllen, abkühlen und wieder mindestens 12 Stunden ziehen lassen.

Tag 3

Marmeladengläser bereitstellen und mind. 15 min im Ofen bei 120 Grad reinigen. Dann für das Aufgießen der Konfitüre bereitstellen.

Ein grobes Sieb mit einem feuchten Tuch auslegen und auf einen Topf stellen, damit der Saft abfließt. Die Früchte vorsichtig in das Tuch gießen und abtropfen lassen. Den Erdbeersirup zum Kochen bringen und 7-10 Minuten kochen lassen, bis der Sirup nicht mehr schäumt. Die Beeren dazugeben, noch einmal ca. 5 Minuten kochen lassen, bis eine Gelierprobe zeigt, dass die Konfitüre fertig ist. Dann die Konfitüre zügig in saubere Gläser füllen.

Wenn die Kofitüre abgekühlt ist, ab in den Kühlschrank und zum nächsten Frühstück genießen oder verschenken und anderen eine Freude machen.

Bon Appetit!


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Sonnenstrahlen und Mie-Nudeln

Während meiner Schwangerschaft und erst recht nach der Geburt habe ich einige Mamis kennengelernt. Zwei davon  habe ich besonders schätzen gelernt:

Meine Bekanntschaft aus der Schwangerschaft ist Conny, wir sind regelmäßig Croissant essen und quatschen gegangen in einem Café in unserer Nähe. Die ersten Zimperlein und die riesige Vorfreude wurde da geteilt.

Nach der Geburt lernt man dann, gerade als Zwillingsmama so manche andere Zwillingsmama kennen, darunter war bei mir auch die Antje. Auch hier – unsere Chemie passte wie die Faust aufs Auge und der Austausch und so manches Augenzwinkern über die Alltagstücken wird hier geteilt. Herrlich, wenn man so etwas findet. Nun treffen wir uns zu dritt mit unseren Kleinen regelmäßig und kochen zusammen, quatschen und entertainen unsere Sprösslinge.

Vor kurzem haben wir die letzten Sonnenstrahlen genutzt und uns wieder auf einer Decke im Garten ausgebreitet. Neben Nudelauflauf gab es auch einen sehr interessanten (anders lässt es sich nicht ausdrücken) Nudelsalat von Conny.

Das Rezept wollen wir euch nicht vorenthalten und empfehlen euch ernsthaft – probiert den Salat aus. Er ist geschmacklich ganz anders, als die Salate die wir bis dato gegessen haben, aber definitiv lecker – ein wenig kross durch die Nudeln und süßlich im Geschmack.

imageSommersalat mit Mie-Nudeln und Chinakohl

Zutaten:

100 g Mie-Nudeln

100 g Mandelblätter

25 g Butter

60 g Zucker

25 ml Balsamico-Essig weiß

100 g Öl

2 ½ El. Sojasoße

1 kg Chinakohl

4 Lauchzwiebeln

Zubereitung:

Die Mie-Nudeln und die Mandeln in 25g Butter anrösten.

Zucker, Balsamico-Essig, Öl und Sojasoße in einem passenden Gefäß zu einem Dressing zusammenrühren.

Nudeln und Mandeln mit dem Dressing vermengen und einen Tag stehen lassen.

Den Chinakohl und die Lauchzwiebeln waschen. Den Chinakohl in kleine Stücke und die Lauchzwiebeln in kleine Ringe schneiden.

Nudeln, Mandeln, Kohl und Lauchzwiebeln in eine Schüssel geben und verrühren.

Schmecken lassen 😉


 

 


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Das Schicksal der Johannisbeere

Als Johannisbeere hat man es bei uns wirklich nicht leicht…

Sobald die ersten Sonnenstrahlen rauskommen, wird man kritisch beäugt, ob denn genügend Ansätze vorhanden sind. Solange die Erdbeerernte andauert, ist man relativ sicher. Aber dennoch wird andauernd geguckt, ob man denn schon „rot“ genug ist. Neigt sich die Erdbeerernte dann dem Ende, werden sogar schon die rotesten Beeren „abgerupft“, denn schließlich muss ja der Geschmack immer wieder getestet werden.

Und ist man dann schlussendlich ein voller, reifer Johannisbeerstrauch, wird man ratzifatzi leergepflückt und landet im Joghurt, auf der Torte … naja, im Bauch eben.

Tja, liebe Johannisbeere, so ergeht es euch in unserem Garten. Aber ihr sechs Sträuche, die ihr da in Reih und Glied steht, werdet geliebt, gehegt und gepflegt und genossen. Wenn eure Beeren frisch gepflückt in unseren Bäuchen landen, ist dass für uns echter Alltagsluxus 😉

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