alltagsluxus

Über alle schönen alltäglichen Dinge und die Dinge, die den Alltag schöner machen.


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Zu Gast im Restaurant Kleines Meer

Nach langer, gefühlt eeeewiger Zeit, kommt hier nun endlich mal wieder ein Restaurant-Tipp von uns.

Omi und Opi Alltagsluxus haben es möglich gemacht und uns in unserem ersten Babyurlaub von dem wir euch berichtet haben, mit einer kleinen Auszeit überrascht. Sie haben auf die Zwillinge aufgepasst und uns zu einem romantischen und vor allem wahnsinnig leckeren Essen geschickt.

Wir waren im Urlaub in Waren an der Müritz zu Gast im Restaurant „Kleines Meer“.

Viele Zutaten für die Gerichte kommen aus der schönen Müritz-Region oder der unmittelbaren Nachbarschaft. Auf der Karte finden sich frischer Fisch aus der Müritz und Wild aus den umliegenden Wäldern. Seit Jahren zählt das Restaurant Kleines Meer zu den besten Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern.

Das Restaurant ist im 4 Sterne Hotel integriert und sehr hell und stilvoll eingerichtet. Man hat von dort aus einen wunderschönen Blick auf das Wasser. Auch im Feinschmecker und Gaullt Millau wird das Restaurant sehr gut und aktuell mit 13 Hauben bewertet und wir können das nur unterstreichen. Der Service ist dezent, kompetent und charmant und das Essen einfach hervorragend.

Wir haben folgendes Menü nicht nur gegessen, sondern absolut genossen:

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Das Essen zählt für uns mit zu den besten Essen, die wir bisher genießen durften!

Adresse des Restaurants Kleines Meer
Alter Markt 7
17192 Waren (Müritz)

 

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Käfer-Frühstück im Bundestag

Weltweit einzigartig ist das öffentlich zugängliche Restaurant im Bundestag in Berlin. Und ungemein lecker ist es auch.

Wer nach einem schönen Geschenk sucht oder sich selbst mal verwöhnen lassen will, für den ist das eine tolle Idee. Weihnachten ist zwar noch ne Weile hin, kann man ja aber schon mal im Hinterkopf behalten 🙂

Omi und Opa Alltagsluxus waren dort und total begeistert. Das Frühstück ist üppig und kaum zu schaffen, aber alles ist frisch und schön fürs Auge angerichtet. Frisch gebackene Brotwaren und eine Auswahl an Käse und Wurst lassen keine Wünsche offen. Für die nötigen Vitamine sorgt ein Obstsalat der Saison und für das Prickeln in Glas Gio Secco.

Geschwärmt haben sie auch vom leckeren Kaffee, es gibt viele Sorten zur Auswahl, die beim Frühstück inklusive sind. Die Bedienung ist nicht nur sehr nett sondern auch schnell, leere Gläser werden sofort abgeräumt, so dass der Tisch immer aufgeräumt und nicht mehr so voll ist. Die Marmeladen und der Lachs waren wohl besonders lecker. Der O-Saft war frisch gepresst und auch der Joghurt war richtig gut. Sahnig und nicht zu süß – genau richtig für Omi Alltagsluxus.

Man muss allerdings unbedingt vorher reservieren. Anders bekommt man keinen Platz. Am Eingang zum Bundestag muss man seinen Personalausweis vorlegen und wird durchleuchtet wie am Flughafen. Aus Sicherheitsgründen, absolut verständlich.
Dafür hat man dann genug zeit, um sich auch die Ausstellung und die Kuppel im Bundestag anzuschauen. Und rechtzeitiges kommen sichert gute Plätze 😉

imageWir werden das ganz bestimmt auch mal machen. Der Preis auf der Karte ist nicht übrigens mehr korrekt, aktuell kostet das Frühstück 28,50 Euro.


Zeit zu Zweit im Palazzo Berlin

Nun sind wir schon im 7. Monat. Wir genießen aktuell in vollen Zügen unsere Zeit zu Zweit. Keine Frage, wir freuen uns total auf die Zeit mit unseren Zwillingen, aber wir wissen auch, dass die Zeit zu Zweit dann erstmal ein recht seltenes Gut ist. Also haben wir das letzte Jahr mit einem schönen Abend im Palazzo ausklingen lassen und wollen euch nun von unserem Besuch im November berichten:

palazzo2013_3 Das Palazzo ist ein traditionell nachgebauter Spiegelsaal, wie es ihn um die Jahrhundertwende gab. Die Atmosphäre ist wunderschön nostalgisch mit all den geschliffenen Bleiglasspiegeln, in denen sich das Kerzenlicht spiegelt. Das Interieur ist ausgestattet mit Brokat, Samt und Seide und lässt einen den Alltag vergessen.Trotz aller Nostalgie ist die Technik modern, der Sound einwandfrei und die Temperatur angenehm warm.

Hier gibt es ein Erlebnis aus Haute Cuisine und erstklassiger Unterhaltung mit internationalen Künstlern. In der Saison 2013/14 findet die Show „Der Ball des Grafen“ statt. Hier tauchten wir ein in die geheimnisvolle Welt des exzentrischen Aristokraten Graf Voronin und seinen Gästen. Illusionen, Strapatenkunst, Jonglage, Comedy, Magie, Gesang und stimmungsvoller Musik wechselten sich rasant ab.

Die PALAZZO-Künstler, fast ausnahmslos Preisträger internationaler Festivals stammen aus der ganzen Welt und bieten wirklich Kunst, die man so noch nicht kennengelernt hat.

Mittendrin findet der Kulinarische Genuss statt, dann nehmen sich die Künstler zurück und jeweils ein Gang des Vier-Gänge Menüs wird serviert. In 2013/2014 ist neben Gastgeber Hans-Peter Wodarz Sternekoch Kolja Kleeberg dabei.

Unter dem kulinarischen Motto „VAU meets PALAZZO“ gibt es Zutaten aus der europäischen Küche mit asiatischen Komponenten. Wahlweise auch als vegetarisches Menü.

Das Vier-Gang-Gourmet-Menü» VAU meets PALAZZO «:
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Sautierte Garnelen mit Tandoori-Sauce,
Gurkenjoghurt und Zwiebelpakora
***
Gebackene Kabeljau-Brandade mit Kokos-Sepia-Aioli
und Orangen-Fenchel Salat
***
„Schulterscherzel“
In Balsamico geschmorte Rinderschulter mit Feige,
Chicorée, Polenta und geröstetem Senf
***
Croustillant und Parfait von Schokolade
auf Dattelcreme und KirschsorbetDas vegetarische Vier-Gang-Gourmet-Menü:Marinierter Büffel-Mozzarella mit Pattaya-Mango
und Oliventapenade
***
Blumenkohlpakora mit Tandoori-Schmand
und Shiso Kresse
***
Zweierlei von der Süßkartoffel
mit Seitlingen und Ponzu
***

Croustillant und Parfait von Schokolade
auf Dattelcreme und Kirschsorbet

Liebevoll angerichtet, intensiv im Geschmack und hervorragend zubereitet. Die kreativen Gerichte haben uns überzeugt und waren genau nach unserem Geschmack: Unglaublich lecker!

Unglaublich ist auch die Zeit: in nur 10 Minuten werden die Gänge den etwa 370 Gästen serviert. Währenddessen tummeln sich die Künstler dann gern an den Tischen und überbrücken die kurze Zeit des Servierens und Abräumens mit Tricks und Comedy direkt am Tisch, egal wo man sitzt.Noch bis zum 02. März 2014 kann man diese Show und das einmalige Ambiente genießen, Karten gibt es unter http://www.palazzo.org.
Pssst, übrigens meist im September zum Sparpreis für die ersten Vorstellungen im November. Wer an den Tischen direkt in der Mitte sitzt, sollte sich darauf gefasst machen, auch mal von den Künstlern zum Tanzen aufgefordert oder in die Show integriert zu werden. Die Kleidung der Gäste ist Abendkleidung, elegant und schick.

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Auszeit in der Alten Schule in Fürstenhagen

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In der vergangenen Woche haben wir uns zwei Tage Auszeit gegönnt. Per Zufall sind wir auf die Alte Schule in Fürstenhagen (Meck-Pom, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) aufmerksam geworden. Mitten auf dem Land liegt diese Perle.

Auf der Fahrt dahin, vorbei an immer kleiner werdenden Dörfern fragt man sich, ob da tatsächlich noch was kommt. Auch der Ort ist recht unscheinbar. Uns hat natürlich die Küche angezogen, mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit einem Michelin-Stern. Und das auf dem Land – das wollten wir uns unbedingt ansehen.

alteschule2Wir haben dort ein 5 Gänge-Menü und eine Übernachtung gebucht. Obwohl Fürstenhagen gerade mal 1 bis 1,5 Stunden von Berlin entfernt ist, wollten wir nicht nach dem Abendessen mitten in der Nacht nach Hause fahren und ein Tapetenwechsel ist ja auch was Feines.

Auf einem kleinen Hügel gelegen, direkt neben der Kirche steht die Alte Schule. Diese besteht zum einen aus einem Landhotel, das sich sowohl für Paare als auch Familien eignet.

Das neu erbaute Gästehaus beherbergt zehn Zimmer, die dank ihrer Maisonettenbauweise hell und lichtdurchflutet sind. Dank separater Schlafbereiche für Eltern und Kinder verfügen die neuen Räumlichkeiten über besonders viel Platz für Familien. Eine tolle Aussicht vom Balkon auf die Landschaft ist inklusive.

Wir haben als Paar ein Zimmer direkt in der Alten Schule gebucht. Die Zimmer sind im Landhausstil eingerichtet und erfüllen alle Ansprüche, die es für eine erholsame Nacht braucht. Das Gebäude war tatsächlich früher eine Schule. Die ehemaligen Klassenzimmer bilden das Restaurant, während acht Nebenräume zu behaglichen Hotelzimmern umgestaltet wurden.

Das Konzept zieht sich durch das gesamte Haus bis in das Restaurant. Es ist liebevoll umgesetzt, ohne zu sehr in den Vordergrund zu rücken.

Vor dem Essen haben wir noch einen kurzen Rundgang durch das Bauerndorf gemacht, waren aber in 20 Minuten bereits durch. Für die verbleibende Zeit haben wir den Sonnenuntergang auf einer Bank am See genossen – herrlich romantisch…

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Nun zum Essen. Auf der Webseite heißt es: „Als Grundlage unserer kulinarischen Genüsse legen wir wert auf hochwertige Zutaten: Feine Kreationen aus Wild der heimischen Jagdgefilde, fangfrischem Fisch der Seenplatte, erlesenen Waldpilz- und Naturkräutergattungen sowie frisches Obst und Gemüse in ökologischer Gartenqualität heben unsere renommierte Sternegastronomie hervor.“ Das unterschreiben wir sofort. Ausgezeichnetes Essen, alles aus der Region, raffiniert interpretiert. Wir hatten bei der Reservierung vermerkt, dass ich nicht alles essen kann aufgrund der Schwangerschaft. Darauf wurde wirklich bei jedem Gang Rücksicht genommen und eine Alternative angeboten bzw. so zubereitet, dass das Fleisch nicht mehr rosa aber dennoch zart war.

Unser 5-Gang-Menü sah wie folgt aus:

Vorspeise

Steckrübe/ Karotte/ Tofu

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Pommes/ Rot/ Weiß (Dreierlei Kartoffel, darunter auch rote Kartoffeln)

Flusskrebs/ Eukalyptus/ Kohl (für mich gab es eine Variation mit Pilzen)

Hauptgang

Flussbarsch/ Sellerie/ Sonnenblumenkerne/ Zwetschkenessig

bzw.

Wildente/ Schwammerl/ Lauch/ Hagebutte

Dessert

„Linzer Torte“ Nuss/ Preiselbeere

Dazu gab es noch verschiedene Grüße aus der Küche, u. a. mit Rote Beete, Rosenkohl-Süppchen und mehr.

Die moderne Küche von Chefkoch Daniel Schmidthaler ist leicht, sehr kreativ und besonders den Produkten der Region verbunden.

Der Service war sehr aufmerksam aber dezent. Nichts ist schlimmer, als wenn nach jedem Gang der Service nachfragt, wie denn das Essen war.

Die Nacht war ruhig und erholsam, die Kirche nebenan schien in der Nacht nicht zu läuten oder aber wir haben so tief geschlafen, dass wir diese nicht gehört haben.

alteschule4Das Frühstück am nächsten Tag war das beste Frühstück, dass wir je hatten. Komplett ausgewogen mit frischem Obst, Quark, Müsli, leckerem frisch gebackenem Brot und Brötchen, himmlischer selbstgemachter Marmelade, Wurst- und Käseauswahl, Lachshäppchen und vielem mehr. Der Tisch war reichlich gedeckt, aber nicht überladen. Und auch hier war der Service äußerst zuvorkommend, machte mich sogar darauf aufmerksam, was ich davon getrost essen kann, weil es zum Beispiel kein Rohmilchkäse ist.

Für uns eine tolle Auszeit, rundum gelungen und absolut empfehlenswert. Preis Leistung stimmen. Wir wiederholen das gern!

Ausflugstipps:

Die Naturtherme Templin ist ganz in der Nähe, hier lässt sich gut ein halber Tag in der Therme verbringen oder das Wellness-Programm nutzen. Auch eine Stadtbesichtigung von Templin ist zu empfehlen.

Wer lieber Action mag, der kann eine Quadtour durch die Feldberger Seenlandschaft machen. Wir haben hier vor 2 Jahren eine Quadtour mitgemacht, die mit keiner anderen mithalten konnte. Kleine Teams, tolle Landschaft.

Weitere Ideen für ein Rahmenprogramm finden sich direkt auf der Webseite.

Adresse und Reservierung – es empfiehlt sich unbedingt, für das Essen zu reservieren.

Alte Schule Fürstenhagen
Zur alten Schule 5 – Ortsteil Fürstenhagen
17258 Feldberger Seenlandschaft
Telefon: +49 (0) 39831 22023

http://www.hotelalteschule.de


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Restaurant „Café Wildau“ am Werbellinsee

In dieser Woche verwöhnten wir uns mit einem Candle Light Dinner im Hotel & Restaurant „Café Wildau“.

Das Café Wildau liegt direkt am südwestlichen Ufer des Werbellinsees, inmitten des UNESCO Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin. Mitten in weiten Wäldern am See gelegen, ist das Café Wildau ein kleines Stückchen Urlaub. Das Café Wildau ist allerdings keines der Ausflugslokale mit einer Küche, die nur für den einmal erscheinenden Touristen gemacht ist – im Gegenteil.

Das Team um Chefkoch Tommy Spann bietet Speisen mit mediterranen Inspirationen und klassischen Zubereitungen, also ein Mix aus raffinierten und rustikalen Gerichten. Auf der Tageskarte finden sich saisonal variierende Spezialitäten. So findet man im kulinarischen Kalender für Juli zum Beispiel: „ein Sommerabendbarbecue mit gegrillten Spezialitäten von Lachs, Garnele oder Entrecote mit Musikbegleitung für einen schönen Sommerabend“
Da bekommen wir direkt Lust drauf.

Wir waren schon des Öfteren hier (nicht ohne Grund) und lassen hier immer mal wieder unsere Seele baumeln. So auch in dieser Woche. Wir wählten ein Candle Light Dinner bestehend aus drei Gängen und ließen uns von der Küche überraschen:

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Vorspeise

Wir starteten mit einer Spargelsuppe, die super leicht und schmackhaft war. Zu schade, dass die Küche hier immer nur einen Teller rausrückt und uns nicht gleich den ganzen Topf bringt…

Hauptgang

Den Hauptgang bildete ein Lammbraten mit Speckbohnen und neuen Kartoffeln. Lecker!

Dessert

Als Dessert folgten dann frische Erdbeeren und Crème Brûlée.

Das Candle Light Dinner kostet 29,90 € pro Person, wahlweise traumhafter Blick aufs Wasser oder direkt im Restaurant ein Abendessen am Kamin inklusive. Preis-Leistung sind also völlig in Ordnung.

An den Sommerwochenenden empfiehlt es sich übrigens, zu reservieren, da hier viele Hochzeiten stattfinden. Auch wir haben hier schon groß gefeiert und können diese Location insbesondere für Feierlichkeiten empfehlen.

Wer nun Lust bekommen hat und nicht nur für ein Essen ins Café Wildau kommen möchte, der sollte ein Blick auf die Arrangements werfen. Ideal zum Verschenken und Selbstbeschenken 🙂

Café Wildau
Hotel & Restaurant am Werbellinsee
Wildau 19
16244 Schorfheide OT Eichhorst

info@cafe-wildau.de
Tel.: 033363 / 52 63 0

Wildau


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Restaurant „Schönblick“ in Woltersdorf

Eins vorneweg: Das Restaurant Schönblick hat das Potential unser Lieblingsrestaurant zu werden. Nachdem wir bereits mehrfach hier essen waren und jedes Mal glücklich gegangen sind, können wir das ohne Umschweife so zugeben. Essen macht, mit der richtigen Küche, eben doch glücklich.

Im Restaurant Schönblick gibt es regionale Küche, anlassbezogene Menüs und eine Weinauswahl, die genau unseren Geschmack trifft. Gekocht wird mit saisonal frischen Lebensmitteln, ohne Zusatzstoffe. Koch und Inhaber Ralf Achilles erhielt die Urkunde des internationalen Netzwerkes Euro-Toques. Dieses europaweite Netzwerk von über 4500 handwerklich arbeitenden Sterne-Restaurants und -Köchen mit ihren Lieferanten stellt eine Initiative dar, welche die kulinarischen Traditionen Europas und seiner Regionen bewahrt. Darüber hinaus wurde das Restaurant in 2010 und 2013 mit dem Siegel der Brandenburger Gastlichkeit ausgezeichnet.

Hervorzuheben ist aber nicht nur die hervorragende Küche, sondern auch der sehr sympatihsche Service. Ein einfaches Bedienen findest hier nicht statt, es ist vielmehr das stets nette Lächeln, der Humor und das Gefühl, willkommen zu sein, dass uns hier vermittelt wird. Trotz einem netten kurzen Gespräch leidet hier weder die Schnelligkeit noch die Qualität.

Wir haben vergangenen Sonntag anlässlich des Muttertages im Restaurant Schönblick gegessen und stellen euch hier das „Menü zum Muttertag“ vor:

Gruß aus der Küche

Geflügelterrine auf Ratatouille

Vorspeise

Lauwarmer Spargelsalat mit Jacobsmuschel und Garnele

Hauptgang

Gebratene Entenbrust auf Frühlingsgemüsen und Bärlauchhollandaise

Dessert

Schokoladen-Erdbeermousse mit Spitze vom kaltem Hund

Muttertagsmenü im Restaurant Schönblick

Vom Gruß der Küche bis hin zur letzten Himbeere beim Dessert war das Essen für uns Vier ein Genuss. Ich glaube kaum, dass die Küche großartig mit dem Abwasch zu tun hatte, unsere Teller waren fast wie abgeleckt!

Die Gerichte sind , wie ihr sehen könnt, nicht vollgestopft mit Kohlenhydraten, so dass wir zwar satt aufgestanden, aber nicht überfüllt aus dem Restaurant gerollt sind. In einem Plausch mit Koch Ralf Achilles stellte sich heraus, dass die Weinauswahl auch zum Hobby der Gastgeber gehört, was das tolle Weinangebot im Restaurant Schönblick erklärt. Unsere Vorliebe für deutsche Weine konnten wir zum Essen voll auskosten.

Wer nun vermutet, dass das hier wohl eher eine gehobene Küche mit entsprechend saftigen Preisen ist, der hat nur zum Teil Recht. Denn: Für das komplette Menü zum Muttertag zahlten wir pro Person 23,50 € exkl. Getränke. Gehobene Küche ja, gehobene Preise definitiv nein. Preis-Leistung ist absolut top. Wo gibt’s das denn heute noch?

Komisch, dass dieses Restaurant noch nicht im Gault Milau zu finden ist, wir würden hier „leckere 13 Mützen“ vergeben!

Das Restaurant ist angenehm klein und bietet etwa 46 Sitzplätze im Restaurant; wer lieber draußen sitzt, kann es sich auf der Terrasse gemütlich machen. Regelmäßig gibt es Themenabende wie beispielsweise Whisky-Verkostung im Rahmen eines schottischen Abends. Catering und Buffet sind ebenso im Angebot.

Alle Infos zur Speisekarte und Veranstaltungen gibt es regelmäßig auf der Internetseite des Restaurant Schönblick.

Wer jetzt Appetit bekommen hat: Das Restaurant liegt in der Berliner Straße 48 in 15569 Woltersdorf, zwischen der Ahornallee und dem Eichendamm. Mit dem Auto aus Richtung Rüdersdorf oder Erkner kommend, einfach von der Woltersdorfer Landstr./Rüdersdorfer Str. in die Berliner Straße einbiegen. Wer ein Besuch hier gleich mit der Fahrt der historischen Straßenbahn verbinden möchte – die Straßenbahnlinie 87 ab S-Bahnhof Berlin-Rahnsdorf Richtung Schleuse hält unweit vom Restaurant an der Haltestelle Eichendamm.

Wir sind bald wieder zu Gast in Woltersdorf und gönnen uns dann wieder ein tolles Essen im Restaurant Schönblick.


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„Die Spindel“ in Berlin-Friedrichshagen

Am Samstag aßen wir im Gasthaus und Genusshandlung „Die Spindel“.

Hier gibt es französische, klassische Landküche mit Weinen aus vorwiegend deutschen Anbaugebieten von Sachsen bis Württemberg. Es kocht hier Jörg Eichhofer.

Im Gault Millau 2012 ist „Die Spindel“ mit 15 Mützen ausgezeichnet.

Die Räumlichkeiten sind hell und in französischem Charme. Im hinteren Bereich gibt es einen großen Wintergarten (herrlich wie die Sonnenstrahlen hier die Nase kitzeln) und eine Tischecke, die Platz für eine größere Gruppe bietet. Insgesamt ist Platz für ca. 40 Gäste.

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Das aktuelle Menü findet sich großzügig mit Kreide geschrieben an den Wänden, Interieur, Deko und Fußboden runden den französischen Stil ab. Wir  saßen am eindeutig besten Platz im Restaurant – direkt vor dem Kamin. Dank der Wärme im Rücken haben wir die -6° C und den eisigen Wind draußen glatt vergessen.

Nun zum wichtigsten – dem Essen und Service.

Der Service war sehr aufmerksam und freundlich, ab und an zeigte sich bei ihm auch ein wenig der Schalk im Nacken, was ihn umso sympathischer machte. Top!

Wir wählten ein 4-Gänge Überraschungsmenü:spindel2

Vorspreise

Galantine vom Maishuhn mit Spitzkohl und Bärlauchgraupen

Zwischengang

überbackener Kabeljau mit gebackenen Schnecken auf Apfel-Kartoffel-Bett

Hauptgang

Ochsentafelspitz mit rote Bete-Risotto und Sellerie

Dessert

Crème Brûlée mit eingelegten Blaubeeren und Blaubeereis

Vorspreise und Zwischengang waren für uns das Highlight, auch der Hauptgang war geschmacklich einwandfrei.

Einzig die Karamellschicht der Crème Brûlée war ein wenig zu dick geraten und daher etwas zu süß, unser Löffel hatte hier leichte Schwierigkeiten, die Karamellschicht zu durchdringen.  Nachdem das aber gelungen war, war die Crème Brûlée dennoch geschmacklich äußerst lecker.

Das Publikum war im Restaurant gemischt, von Päärchen bis einer kleineren Gruppe mit Kindern war alles dabei. Für alle, die mit dem Auto anreisen ist es in der Bölschestrasse ein wenig Glückssache, eine Parklücke zu finden. Wir drücken aber die Daumen, denn das sollte nicht davon abhalten, „Die Spindel“ zu besuchen.

Unser Fazit:

Wir können „Die Spindel“ bedenkenlos weiter empfehlen. Der Service war top. Das Ambiente ist perfekt, um sich auf das Essen zu konzentrieren und lenkt nicht mit Schnick Schnack ab. Wer ein kleines Restaurant mit feinster Landküche sucht, ist hier absolut richtig! Preis-Leistung stimmen. Unser Tipp: das Überraschungsmenü zur Mittagszeit ist preislich etwas günstiger, aber genauso gut wie das Menü am Abend. Für uns definitiv nicht der letzte Besuch.

Kontaktinfo:

http://www.spindel-berlin.de/